11. DENK - Rüsselsheim (08.03. - 09.03.2001)

Protokoll

 

1.                 Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Porschen eröffnete die 11. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer und teilte zugleich mit, daß er nach dieser DENK nicht mehr im Vorstand zur Verfügung steht. Er bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit in den letzten 5 Jahren. Herr Flügel, erster Vorsitzender der DENK, bedankte sich bei Herrn Porschen und bedauerte dessen Ausscheiden. Als weitere Mitwirkende bei der Organisation der DENK begrüßte er Herrn Raitz, Herrn Hofmann und Herrn Dr. Karst.

 

Als Vertreter von CA begrüßte Herr Flügel Frau Ritthammer sowie die Herren

Miltenberger, Marx, Säckel und van Kan.

 

 

 

2.                 Vorstellung neuer ENDEVOR-Nutzer

 

Als neue ENDEVOR-Nutzer konnten begrüßt werden:

 

ã                 Gerling Konzern, vertreten durch Herrn Scholz und Frau Kohnen

ã                 EDS Informationstechnologie und Service GmbH, vertreten durch Herrn van Elslander

ã                 Hugo Boss AG, vertreten durch Herrn Kauschalek

 

 

Außerdem stellten sich neu vor:

 

ã                 Herr Möller und Herr Moos von der Citibank, Nachfolger von Frau Hackmann-Peters

ã                 Frau Peters von der Alldata Global Systems, Kollegin von Herrn Dr. Karst

ã                 Frau Böcker von der GRZ

ã                 Herr Fink von der RBG

ã                 Herr Wittemann von Service Professional (z. Zt. bei der RBG)

 

 

 

 

 

 

3.                 Neues von CA / neues zu ENDEVOR

 

Herr van Kan teilte die Wartungsgrenzen der einzelnen ENDEVOR-Releases

mit::

 

·        ENDEVOR 3.72 wird nicht mehr gewartet

·        ENDEVOR 3.8 ist noch bis September 2001 in der Wartung.

 

Anschließend gab er noch einen Überblick über die neuen Features der Releases 3.8, 3.9 und 4.0:

 

In ENDEVOR 3.8 ist die API für Auskunftszwecke realisiert sowie ein erweiterter ESI-Support für Paketaktionen. Ferner wurde das ACMQ-Facility sowie der VSAM Multi-Volume Support implementiert. Das Quick Edit Recovery ist realisiert sowie der PDM long record Support. Weitere Highlights sind die Unicenter TNG Event Management Integration sowie ENDEVOR NATURAL Erweiterungen.

 

ENDEVOR 3.9 liefert eine API auch für Elementaktionen sowie das Element locking nach dem Paket Cast. Ferner ist Case sensitives Suchen realisiert sowie ACMQ-Verbesserungen. Es gibt eine Esort-Funktionalität (wie im Standard ISPF) bei List-Funktionen. Als weiteres Haupt Feature zu nennen ist der Enterprise CCM Support, sprich das Plattform-übergreifende  Zusammenspiel mit CCC/Harvest.

 

ENDEVOR 4.0 liefert den UNIX System Services Support sowie API-Funktionalitäten für die Paketverarbeitung. Es gibt einen eigenen Element Katalog sowie verbesserte List Funktionalitäten. Ebenso gibt es verbesserte Audit Features sowie weitere ACMQ enhancements. Ferner gibt es weitere Prozessor Symbole wie etwa „last action“.  Als Internet-Addressen mit weiteren Informationen nannte Herr van Kan  http://forums.ca.com/,

http://esupport.ca.com sowie http://ca.com/caworld/.

 

 

 

 

 

4.                 Eigene Implementierung bei der LBS Münster

 

Herr Zerfas von der LBS Münster stellte die Entwicklungsumgebung der LBS Münster vor als ENDEVOR-Map, bestehend aus den 4 Environments

 

FKT => SVT => VPT => JUR

 

die ausschließlich auf dem Entwicklungsrechner installiert sind. Von der Stage VPT2 erfolgt die Verteilung auf die PROD-Maschine, von der Stage JUR1 erfolgt die Verteilung der Quick-Fixes. Die Verteilung selbst wird durchgeführt durch die Gruppe „Liefermanagement“, Baselines werden jeweils erstellt in SVT, VPT und JUR in Zusammenspiel mit einer Protokolldatenbank. Die Verteilung der Bankmodule erfolgt mittels der Software ONGUM zur Informatik Kooperation bzw. per Kassette an den Standort Stuttgart respektive per Transmit nach Frankfurt.

                        Anschließend stellt Herr Zerfas noch einige selbsterstellte Panels für die User und die Administration vor. Bei den Generate Prozessoren werden Compiler und Linker nur indirekt über Rexx-Prozeduren angesteuert, die sogenannte Parm-member mit den Anweisungen für Compiler und Linker aufrufen.

 

5.                 Vista Success Story

 

Herr Schröder von der Allen Systems Group erläuterte zunächst die Funktionalität des Produktes ASG-Vista: Vista stellt graphisch alle Beziehungen zu einer Applikation dar. Diese Informationen werden durch sogenannte Daten-Collectoren periodisch gesammelt und in einer Oracle-Datenbank abgelegt, dabei erfolgen immer incremental Updates. Die Informationen sind sehr detailliert, bis auf Befehlsebene abgelegt. Die Anzeige erfolgt Windows-Explorer-like, wobei auch der Sourcecode einsehbar ist. Auch sogenannte externe Dokumente (wie etwa Dokumentationen in Word) können eingefügt werden. Über den Impact Analysis Wizzard werden die Crossreferenzen aufgezeigt.  Es sei an dieser Stelle auch auf das Protokoll der 10. DENK verwiesen. Zusätzlich unterstützte Sprachen / Produkte seit dem Vorjahr sind PL/1, Assembler, OPC, IMS/DC, Cortex-Pdb und MVS VTOC. Ferner gibt es eine Schnittstelle zu ENDEVOR.

 

 

 

6.            Neuwahl des 2. Vorsitzenden

 

Herr Wilhelm Alexy von der RBG wurde ohne Gegenstimme zum neuen           2. Vorsitzenden der DENK gewählt. Er nahm die Wahl an.

 

 

 

 

7.            Vorstellung der DENK-Website

 

Herr Raitz stellte die offizielle Homepageadresse der DENK,

www.denk-online.de, vor. Die allgemeine User-Kennung lautet denkmem und das Paßwort  denk2000.  Herr Raitz ging kurz auf die einzelnen Features ein, speziell neu auf der Website ist die DENK-Jobbörse. Alle Teilnehmer wurde gebeten, auch alte Vorträge noch per Email an Herrn Raitz  zu senden. Herr Porschen appellierte an alle: Die DENK-Website lebt nur von den Nutzern!

 

 

 

 

8.            Synchronisation ENDEVOR / PVCS via MQSeries

 

Herr Hofmann gab zunächst einen Überblick über die Entwicklungsumgebung der LZB:  Auf dem HOST ist die ENDEVOR-MAP

 

TEST => ENTWMVS => ABNAMMVS => PRODMVS

 

installiert, auf dem LAN unter PVCS gibt es analoge Entwicklungsstufen

 

                QS              => INTG/ABNA =>  PROD

 

Die Entwickler nutzen zur Sourcecode-Erstellung den AppMaster Builder von Merant auf der PC-Seite. Dieses Tool generiert die Sourcen für den HOST. Dort werden sie mittels ENDEVOR (Release 3.8  im Einsatz) weiter versioniert, compiliert und gelinkt. Andererseits  werden die Sourcen auch auf dem LAN nach PVS eingestellt.  Zur Synchronisation der beiden Entwicklungsschienen wird das Produkt MQSeries benutzt: Über den MQSeries Queue Manager werden die von AppMaster Builder generierten Sourcen zum Mainframe transferiert, wo über eine Started Task der

ADD-/Update-Job angestoßen wird. Bei jedem Move im ENDEVOR wird dann seinerseits wieder über eine REXX-Prozedur im Zusammenspiel mit MQSeries ein Promote im PVCS auf dem LAN angestoßen.

 

 

 

 

9.            Package Shipping bei der DGZ-DekaBank

 

Herr von Melle stellte kurz das Unternehmen als Bank mit 174 Publikumsfonds und 693 Spezialfonds vor. Er ging danach auf die ENDEVOR-Implementation ein: Rund 8000 Elemente werden verwaltet, aufgeteilt in 20 Typen. Es gibt ca. 50 Prozessoren, eine eigene Benutzeroberfläche sowie eine eigene NATURAL-Schnittstelle. Ferner gibt es 7 Environments, aufgeteilt in 3 Maps.

 

ENDEVOR ist nur auf dem Testrechner installiert, auf dem Produktionsrechner  gibt es nur die Ladebibliotheken. Zur Übertragung der Sourcen, Lademodule und Listen wird das Package Shipping genutzt: Bei Move nach Produktion werden  eigene Shipping Jobs gestartet, die sogenannte Transfer-Container erzeugen. Der eigentliche Transfer erfolgt asynchron durch RVS, als eigene Utilities eingesetzt werden XFERPREP und NDVRCHK.

 

 

 

 

10.      CCM Enterprise Management

 

Herr Säckel berichtete über

 

a)     Multi Tier Applikationen

b)     Management Probleme

c)      Wie kann eine Integration aussehen?

   

Zu a)   Eine EDV-Anwendung, die auf verschiedenen Plattformen eingesetzt wird, wird als Multi Tier Applikation bezeichnet. Kennzeichen sind heterogene Plattformen, aber integrierte Komponenten.

 

Zu b)   Als Management Probleme treten auf:

-         Fehler schleichen sich bei manuellen Übergaben ein

-         Heterogene Tools und Prozesse

-         Unkoordinierte Approves

-         Nicht synchronisierte Verteilung

-         Unvollständiges Backout

-         Heterogene User Welten

 

Zu c)   Herr Säckel nannte als Strategie von CA zur Lösung der Probleme das Zusammenspiel von ENDVEOR und CCC/Harvest: Der Plattform-übergreifende Promote erfolgt durch sogenannte Enterprise Packages. Dazu gibt es ein Webinterface, wodurch eine unternehmensweite Sicht auf die Multi Tier Anwendungen möglich ist. Enterprise Packages sammeln ENDEVOR- und Harvest-Pakete und approven und starten diese gemeinsam. Sobald ENDEVOR-Pakete Bestandteil von Enterprise Packages sind, können sie nicht mehr alleine mit ENDEVOR gestartet werden. Notwendige Releasestände sind ENDEVOR Release 3.9 und CCC/Harvest Version 5.

 

 

 

 

11.      Conscan Utility und Performance

 

Herr van Kan ging nur kurz auf das Conscan Utility ein: Damit lassen sich Beziehung in die Komponentenliste schreiben, die normalerweise durch das ENDEVOR Monitoring nicht gefunden werden. Diese Informationen sind dann auch wieder über ACMQ abrufbar.

 

Hernach gab Herr van Kan noch wertvolle Performance Tips: Als erstes empfahl er, unbenutzte DD Statements, wie etwa SYSUDUMP, SYSABEND, EN$TR*  aus allen Prozessorsteps zu entfernen. Weiterhin sollte möglichst DSN=IGNORE (optional nutzbar über ENCOPTBL) verwendet werden, und die Dateiverkettungen sollten mittels IF-THEN-ELSE möglichst reduziert werden. Er empfahl weiter, nur solchen Output zu speichern, den man tatsächlich auch künftig noch braucht.  Das Monitoring sollte nicht über alle Dateien gehen (wie etwa IBM*, IGZ*) und Footprints sollten nur dann geschrieben werden, wenn sie wirklich sinnvoll sind. Die Typen sollten mit Reverse Delta implementiert sein, und der CONWRITE Step sollte immer dann entfernt werden, wenn Elemente nicht encrypted abgespeichert sind. Firmen, die ELIBs benutzen, sollten diese auf BDAM-Format (Basic Direct Access Method) umstellen, damit lassen sich enorme Zeiteinsparungen erreichen. MCFs und Package Dataset müssen weiterhin im  VSAM-Format bleiben und sollten  möglichst unter Kontrolle des LSERV gestellt und regelmäßig reorganisiert werden. Für ACMQ ROOT/XREF sollte ein regelmäßiger ORPHDEL durchgeführt werden.

 

 

 

 

 

 

12.      Batch SCL und ENDEVOR API

  

 

Herr Radmann von der Wiener Allianz  stellte kurz die LAN- und HOST-Entwicklungsumgebung vor: Im C/S – Umfeld wird ClearCase  genutzt, auf dem Mainframe ENDEVOR mit insgesamt 6 Environments und zwei Maps.

 

 

 

Zum Zugriff auf ENDEVOR-Daten von außerhalb nutzt Herr Radmann die API, sowohl im Batch über das COBOL Hauptprogramm ENTBJAPI (welches auch in einer Rexx über den Select Service ausführbar ist) als auch online über das dynamisch aufrufbare Unterprogramm ENA$NDVR.  Die  Programme ENTBJAPI und ENA$NDVR müssen  in eine APF-autorisierte Ladebibliothek gelinkt sein.  Diese API-Programme  werden dann in eigen geschriebenen Commands und Edit Macros zum Retrieve, Add und Move  zusammen mit der notwendigen Batch SCL verwendet. Die einzelnen API Kommandos sind zu finden in dem Buch  EM380API, ENDEVOR FOR MVS API GUIDE, die SCL Befehle sind in dem Buch EM380SCL, ENDEVOR FOR MVS SCL Reference Guide, beschrieben.

 

 

 

 

 

13.     Bericht von der CARE und der CA-World 2000

 

Herr Flügel berichtete über die Bedeutung der CARE und CA-World: Auf der CARE treffen sich die Präsidenten aller CA-Usergroups, zur Zeit etwa 240. Die CARE findet einige Tage vor der CA-World statt. Derzeit gehören 17 Präsidenten von ENDEVOR Usergroups dazu. Gleichzeitig tagt auch die

I-NUGE, die International Usergroup of ENDEVOR. Die I-NUGE trifft sich außerdem noch dreimal während der CA-World, zusätzlich wird alle zwei Monate eine Telefonkonferenz abgehalten. In der I-NUGE gibt es verschiedene Funktionen: Der Präsident, Vizepräsident, Web Master, DAR-Administrator, Shareware-Administrator sowie die Hauptvertreter der einzelnen Kontinente. Der Vertreter Europas ist seit Sommer 2000 Herr Flügel.

 

Die CA-World hatte im Jahre 2000 rund 25000 Teilnehmer. Tagsüber finden Vorträge und Konferenzen statt und man hat Gelegenheit, direkt mit den Entwicklern zu reden. Samstags und Sonntags vor der eigentlichen CA-World finden auch die sogenannten kostenlosen Free Education Kurse statt. Links zu den Sessions der CA-World 2000 sind zu finden unter www.ca.com.

 

 

 

 

14.             Themen und Termin der nächsten DENK

 

Die nächste DENK findet am 04./05.03.2002 in Bremen statt. Es kam der Vorschlag, eine Problemsammlung an den Anfang der DENK zu stellen und eventuelle Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Als weitere Themen  der nächsten DENK wurden genannt:

 

·        SAS Reports, Frau Hackman-Peters

·        Lserv-Tuning, Herr van Kan

·        Generierung lauffähiger JCL unter ENDEVOR, Herr Nicklaus

·        Methodisches Testen, Herr Alexy

 

 

 

Düsseldorf, im April 2001

Dr. Andreas Karst.


Vorträge

Vortragende(r) Thema Handyout

  
 siehe ZIP Datei  
   
   
   
   
   


1.                 Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Porschen eröffnete die 11. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer und teilte zugleich mit, daß er nach dieser DENK nicht mehr im Vorstand zur Verfügung steht. Er bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit in den letzten 5 Jahren. Herr Flügel, erster Vorsitzender der DENK, bedankte sich bei Herrn Porschen und bedauerte dessen Ausscheiden. Als weitere Mitwirkende bei der Organisation der DENK begrüßte er Herrn Raitz, Herrn Hofmann und Herrn Dr. Karst.

 

Als Vertreter von CA begrüßte Herr Flügel Frau Ritthammer sowie die Herren

Miltenberger, Marx, Säckel und van Kan.

 

 

 

2.                 Vorstellung neuer ENDEVOR-Nutzer

 

Als neue ENDEVOR-Nutzer konnten begrüßt werden:

 

ã                 Gerling Konzern, vertreten durch Herrn Scholz und Frau Kohnen

ã                 EDS Informationstechnologie und Service GmbH, vertreten durch Herrn van Elslander

ã                 Hugo Boss AG, vertreten durch Herrn Kauschalek

 

 

Außerdem stellten sich neu vor:

 

ã                 Herr Möller und Herr Moos von der Citibank, Nachfolger von Frau Hackmann-Peters

ã                 Frau Peters von der Alldata Global Systems, Kollegin von Herrn Dr. Karst

ã                 Frau Böcker von der GRZ

ã                 Herr Fink von der RBG

ã                 Herr Wittemann von Service Professional (z. Zt. bei der RBG)

 

 

 

 

 

 

3.                 Neues von CA / neues zu ENDEVOR

 

Herr van Kan teilte die Wartungsgrenzen der einzelnen ENDEVOR-Releases

mit::

 

·        ENDEVOR 3.72 wird nicht mehr gewartet

·        ENDEVOR 3.8 ist noch bis September 2001 in der Wartung.

 

Anschließend gab er noch einen Überblick über die neuen Features der Releases 3.8, 3.9 und 4.0:

 

In ENDEVOR 3.8 ist die API für Auskunftszwecke realisiert sowie ein erweiterter ESI-Support für Paketaktionen. Ferner wurde das ACMQ-Facility sowie der VSAM Multi-Volume Support implementiert. Das Quick Edit Recovery ist realisiert sowie der PDM long record Support. Weitere Highlights sind die Unicenter TNG Event Management Integration sowie ENDEVOR NATURAL Erweiterungen.

 

ENDEVOR 3.9 liefert eine API auch für Elementaktionen sowie das Element locking nach dem Paket Cast. Ferner ist Case sensitives Suchen realisiert sowie ACMQ-Verbesserungen. Es gibt eine Esort-Funktionalität (wie im Standard ISPF) bei List-Funktionen. Als weiteres Haupt Feature zu nennen ist der Enterprise CCM Support, sprich das Plattform-übergreifende  Zusammenspiel mit CCC/Harvest.

 

ENDEVOR 4.0 liefert den UNIX System Services Support sowie API-Funktionalitäten für die Paketverarbeitung. Es gibt einen eigenen Element Katalog sowie verbesserte List Funktionalitäten. Ebenso gibt es verbesserte Audit Features sowie weitere ACMQ enhancements. Ferner gibt es weitere Prozessor Symbole wie etwa „last action“.  Als Internet-Addressen mit weiteren Informationen nannte Herr van Kan  http://forums.ca.com/,

http://esupport.ca.com sowie http://ca.com/caworld/.

 

 

 

 

 

4.             mce_style=;     Eigene Implementierung bei der LBS Münster

 

Herr Zerfas von der LBS Münster stellte die Entwicklungsumgebung der LBS Münster vor als ENDEVOR-Map, bestehend aus den 4 Environments

 

FKT => SVT => VPT => JUR

 

die ausschließlich auf dem Entwicklungsrechner installiert sind. Von der Stage VPT2 erfolgt die Verteilung auf die PROD-Maschine, von der Stage JUR1 erfolgt die Verteilung der Quick-Fixes. Die Verteilung selbst wird durchgeführt durch die Gruppe „Liefermanagement“, Baselines werden jeweils erstellt in SVT, VPT und JUR in Zusammenspiel mit einer Protokolldatenbank. Die Verteilung der Bankmodule erfolgt mittels der Software ONGUM zur Informatik Kooperation bzw. per Kassette an den Standort Stuttgart respektive per Transmit nach Frankfurt.

                        Anschließend stellt Herr Zerfas noch einige selbsterstellte Panels für die User und die Administration vor. Bei den Generate Prozessoren werden Compiler und Linker nur indirekt über Rexx-Prozeduren angesteuert, die sogenannte Parm-member mit den Anweisungen für Compiler und Linker aufrufen.

 

5.                 Vista Success Story

 

Herr Schröder von der Allen Systems Group erläuterte zunächst die Funktionalität des Produktes ASG-Vista: Vista stellt graphisch alle Beziehungen zu einer Applikation dar. Diese Informationen werden durch sogenannte Daten-Collectoren periodisch gesammelt und in einer Oracle-Datenbank abgelegt, dabei erfolgen immer incremental Updates. Die Informationen sind sehr detailliert, bis auf Befehlsebene abgelegt. Die Anzeige erfolgt Windows-Explorer-like, wobei auch der Sourcecode einsehbar ist. Auch sogenannte externe Dokumente (wie etwa Dokumentationen in Word) können eingefügt werden. Über den Impact Analysis Wizzard werden die Crossreferenzen aufgezeigt.  Es sei an dieser Stelle auch auf das Protokoll der 10. DENK verwiesen. Zusätzlich unterstützte Sprachen / Produkte seit dem Vorjahr sind PL/1, Assembler, OPC, IMS/DC, Cortex-Pdb und MVS VTOC. Ferner gibt es eine Schnittstelle zu ENDEVOR.

 

 

 

6.            Neuwahl des 2. Vorsitzenden

 

Herr Wilhelm Alexy von der RBG wurde ohne Gegenstimme zum neuen           2. Vorsitzenden der DENK gewählt. Er nahm die Wahl an.

 

 

 

 

7.            Vorstellung der DENK-Website

 

Herr Raitz stellte die offizielle Homepageadresse der DENK,

www.denk-online.de, vor. Die allgemeine User-Kennung lautet denkmem und das Paßwort  denk2000.  Herr Raitz ging kurz auf die einzelnen Features ein, speziell neu auf der Website ist die DENK-Jobbörse. Alle Teilnehmer wurde gebeten, auch alte Vorträge noch per Email an Herrn Raitz  zu senden. Herr Porschen appellierte an alle: Die DENK-Website lebt nur von den Nutzern!

 

 

 

 

8.            Synchronisation ENDEVOR / PVCS via MQSeries

 

Herr Hofmann gab zunächst einen Überblick über die Entwicklungsumgebung der LZB:  Auf dem HOST ist die ENDEVOR-MAP

 

TEST => ENTWMVS => ABNAMMVS => PRODMVS

 

installiert, auf dem LAN unter PVCS gibt es analoge Entwicklungsstufen

 

                QS              => INTG/ABNA =>  PROD

 

Die Entwickler nutzen zur Sourcecode-Erstellung den AppMaster Builder von Merant auf der PC-Seite. Dieses Tool generiert die Sourcen für den HOST. Dort werden sie mittels ENDEVOR (Release 3.8  im Einsatz) weiter versioniert, compiliert und gelinkt. Andererseits  werden die Sourcen auch auf dem LAN nach PVS eingestellt.  Zur Synchronisation der beiden Entwicklungsschienen wird das Produkt MQSeries benutzt: Über den MQSeries Queue Manager werden die von AppMaster Builder generierten Sourcen zum Mainframe transferiert, wo über eine Started Task der

ADD-/Update-Job angestoßen wird. Bei jedem Move im ENDEVOR wird dann seinerseits wieder über eine REXX-Prozedur im Zusammenspiel mit MQSeries ein Promote im PVCS auf dem LAN angestoßen.

 

 

 

 

9.            Package Shipping bei der DGZ-DekaBank

 

Herr von Melle stellte kurz das Unternehmen als Bank mit 174 Publikumsfonds und 693 Spezialfonds vor. Er ging danach auf die ENDEVOR-Implementation ein: Rund 8000 Elemente werden verwaltet, aufgeteilt in 20 Typen. Es gibt ca. 50 Prozessoren, eine eigene Benutzeroberfläche sowie eine eigene NATURAL-Schnittstelle. Ferner gibt es 7 Environments, aufgeteilt in 3 Maps.

 

ENDEVOR ist nur auf dem Testrechner installiert, auf dem Produktionsrechner  gibt es nur die Ladebibliotheken. Zur Übertragung der Sourcen, Lademodule und Listen wird das Package Shipping genutzt: Bei Move nach Produktion werden  eigene Shipping Jobs gestartet, die sogenannte Transfer-Container erzeugen. Der eigentliche Transfer erfolgt asynchron durch RVS, als eigene Utilities eingesetzt werden XFERPREP und NDVRCHK.

 

 

 

 

10.      CCM Enterprise Management

 

Herr Säckel berichtete über

 

a)     Multi Tier Applikationen

b)     Management Probleme

c)      Wie kann eine Integration aussehen?

   

Zu a)   Eine EDV-Anwendung, die auf verschiedenen Plattformen eingesetzt wird, wird als Multi Tier Applikation bezeichnet. Kennzeichen sind heterogene Plattformen, aber integrierte Komponenten.

 

Zu b)   Als Management Probleme treten auf:

-         Fehler schleichen sich bei manuellen Übergaben ein

-         Heterogene Tools und Prozesse

-         Unkoordinierte Approves

-         Nicht synchronisierte Verteilung

-         Unvollständiges Backout

-         Heterogene User Welten

 

Zu c)   Herr Säckel nannte als Strategie von CA zur Lösung der Probleme das Zusammenspiel von ENDVEOR und CCC/Harvest: Der Plattform-übergreifende Promote erfolgt durch sogenannte Enterprise Packages. Dazu gibt es ein Webinterface, wodurch eine unternehmensweite Sicht auf die Multi Tier Anwendungen möglich ist. Enterprise Packages sammeln ENDEVOR- und Harvest-Pakete und approven und starten diese gemeinsam. Sobald ENDEVOR-Pakete Bestandteil von Enterprise Packages sind, können sie nicht mehr alleine mit ENDEVOR gestartet werden. Notwendige Releasestände sind ENDEVOR Release 3.9 und CCC/Harvest Version 5.

 

 

 

 

11.      Conscan Utility und Performance

 

Herr van Kan ging nur kurz auf das Conscan Utility ein: Damit lassen sich Beziehung in die Komponentenliste schreiben, die normalerweise durch das ENDEVOR Monitoring nicht gefunden werden. Diese Informationen sind dann auch wieder über ACMQ abrufbar.

 

Hernach gab Herr van Kan noch wertvolle Performance Tips: Als erstes empfahl er, unbenutzte DD Statements, wie etwa SYSUDUMP, SYSABEND, EN$TR*  aus allen Prozessorsteps zu entfernen. Weiterhin sollte möglichst DSN=IGNORE (optional nutzbar über ENCOPTBL) verwendet werden, und die Dateiverkettungen sollten mittels IF-THEN-ELSE möglichst reduziert werden. Er empfahl weiter, nur solchen Output zu speichern, den man tatsächlich auch künftig noch braucht.  Das Monitoring sollte nicht über alle Dateien gehen (wie etwa IBM*, IGZ*) und Footprints sollten nur dann geschrieben werden, wenn sie wirklich sinnvoll sind. Die Typen sollten mit Reverse Delta implementiert sein, und der CONWRITE Step sollte immer dann entfernt werden, wenn Elemente nicht encrypted abgespeichert sind. Firmen, die ELIBs benutzen, sollten diese auf BDAM-Format (Basic Direct Access Method) umstellen, damit lassen sich enorme Zeiteinsparungen erreichen. MCFs und Package Dataset müssen weiterhin im  VSAM-Format bleiben und sollten  möglichst unter Kontrolle des LSERV gestellt und regelmäßig reorganisiert werden. Für ACMQ ROOT/XREF sollte ein regelmäßiger ORPHDEL durchgeführt werden.

 

 

 

 

 

 

12.      Batch SCL und ENDEVOR API

  

Herr Radmann von der Wiener Allianz  stellte kurz die LAN- und HOST-Entwicklungsumgebung vor: Im C/S – Umfeld wird ClearCase  genutzt, auf dem Mainframe ENDEVOR mit insgesamt 6 Environments und zwei Maps.

 

Zum Zugriff auf ENDEVOR-Daten von außerhalb nutzt Herr Radmann die API, sowohl im Batch über das COBOL Hauptprogramm ENTBJAPI (welches auch in einer Rexx über den Select Service ausführbar ist) als auch online über das dynamisch aufrufbare Unterprogramm ENA$NDVR.  Die  Programme ENTBJAPI und ENA$NDVR müssen  in eine APF-autorisierte Ladebibliothek gelinkt sein.  Diese API-Programme  werden dann in eigen geschriebenen Commands und Edit Macros zum Retrieve, Add und Move  zusammen mit der notwendigen Batch SCL verwendet. Die einzelnen API Kommandos sind zu finden in dem Buch  EM380API, ENDEVOR FOR MVS API GUIDE, die SCL Befehle sind in dem Buch EM380SCL, ENDEVOR FOR MVS SCL Reference Guide, beschrieben.

 

 

 

 

13.     Bericht von der CARE und der CA-World 2000

 

Herr Flügel berichtete über die Bedeutung der CARE und CA-World: Auf der CARE treffen sich die Präsidenten aller CA-Usergroups, zur Zeit etwa 240. Die CARE findet einige Tage vor der CA-World statt. Derzeit gehören 17 Präsidenten von ENDEVOR Usergroups dazu. Gleichzeitig tagt auch die

I-NUGE, die International Usergroup of ENDEVOR. Die I-NUGE trifft sich außerdem noch dreimal während der CA-World, zusätzlich wird alle zwei Monate eine Telefonkonferenz abgehalten. In der I-NUGE gibt es verschiedene Funktionen: Der Präsident, Vizepräsident, Web Master, DAR-Administrator, Shareware-Administrator sowie die Hauptvertreter der einzelnen Kontinente. Der Vertreter Europas ist seit Sommer 2000 Herr Flügel.

 

Die CA-World hatte im Jahre 2000 rund 25000 Teilnehmer. Tagsüber finden Vorträge und Konferenzen statt und man hat Gelegenheit, direkt mit den Entwicklern zu reden. Samstags und Sonntags vor der eigentlichen CA-World finden auch die sogenannten kostenlosen Free Education Kurse statt. Links zu den Sessions der CA-World 2000 sind zu finden unter www.ca.com.

 

 

 

 

14.             Themen und Termin der nächsten DENK

 

Die nächste DENK findet am 04./05.03.2002 in Bremen statt. Es kam der Vorschlag, eine Problemsammlung an den Anfang der DENK zu stellen und eventuelle Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Als weitere Themen  der nächsten DENK wurden genannt:

 

·        SAS Reports, Frau Hackman-Peters

·        Lserv-Tuning, Herr van Kan

·        Generierung lauffähiger JCL unter ENDEVOR, Herr Nicklaus

·        Methodisches Testen, Herr Alexy

 

 

 

Düsseldorf, im April 2001

Dr. Andreas Karst.