18. DENK - Nürnberg (27.02. - 01.03.2005)

Protokoll

 

1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy eröffnete die 18. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert  Flügel, 1. Vorsitzender, begrüßte ebenfalls alle anwesenden und stellte die weiteren Mitwirkenden der DENK, Herrn Dr. Andreas Karst, Herrn Christian Hofmann und Herrn Wilhelm Raitz, vor.

 

 

2.      Kurzvorstellung neuer Teilnehmer / Endevor-Nutzer

 

Als neue Teilnehmer stellten sich vor:

 

ã                   Herr Ton van der Voort, Präsident der BeNeLux – ENDEVOR-Usergroup und European International Liaison bei der International Usergroup of ENDEVOR

ã                   Herr Rick Stewart  von der Firma   dürr com-soft. Er ist derzeit bei der dwpbank AG im Einsatz.

 

 

 

3.      Workshop, Erfahrungsaustausch

 

     In dem Workshop ging es um die folgenden Themen:

 

·         IF-THEN-ELSE statt EXECIF in Prozessoren führt zu Performancegewinn.

·         Exit ICHRCX01: Er ergänzt ab Release 4.0 das SVC-Screening zum Switch auf die Alternate Userid. Danach sind auch ACMROOT und –XREF unter      Alternate ID – Kontrolle, obwohl hier kein SVC-Screening gemacht wird. Das Screening braucht dann nur noch für OPEN (Datei Öffnen), BLDL (Lesen Directory) und STOW (Speichern Directory Einträge) zu erfolgen, EOV (End of Volume ) kann aus der Screening List entfernt werden. In 4.0 ist der Exit noch optional, für spätere Releases wird er erforderlich.

·         Natural unter ENDEVOR ohne E/NAT: Herr von Melle schilderte kurz eine Lösung, wie in seiner Firma Natural mittel PL/1-Programmen auch ohne die E/NAT-Schnittstelle mit ENDEVOR verwaltet werden kann.

·         Zusätzlicher HLQ pro Mandant für ENDEVOR - Datasets: Sorgfältige Analyse der Symbolics, Prozessoren, Includes etc. notwendig, für ELEMCAT/ - Index  bzw. ACMROOT/-XREF nur Anpassungen in der C1DEFLTS nötig.

·         IF-THEN-ELSE: Nicht möglich in der Parameterleiste eines Prozessors

·         LSERV mit Master und Slaves: Gute Erfahrungen bei ITERGO und GZS. Als Kommunikationsprotokoll wird XCF gegenüber LU6.0 empfohlen.

·         Bisherige Erfahrungen mit ENDEVOR SP02: Sehr stabil

·         Erfahrungen mit SMP/E: Seit Release 4.0 sehr positiv

·         Region- und Alloc - Probleme seit 4.0: Einerseits bekommen die User bei sehr intensiver Arbeit im QuickEdit  noch einen S878 oder S80A, andererseits kommt es bei großen ENDEVOR - Paketen mit vielen Moves (> 100) zu Abbrüchen wegen Region - Überlauf. Herr Alexy empfahl, sorgfältig auf FREE=CLOSE bei temporären Datasest in den Prozessoren zu achten. Herr van Kan bat darum, bei solchen Abbrüchen einen Dump an CA zu schicken.

·         Herr Radmann schilderte seine Probleme beim Setzen der Site - Symbolics: Setzt er beispielsweise in der ESYMBOLS die Symbole                                     $ESYMBOL SYMNAME=#QUALP,SYMDATA='MASTER'                                     $ESYMBOL SYMNAME=#QUALF,SYMDATA='TEST90' 

 

$ESYMBOL SYMNAME=#QUALI,SYMDATA='TEST01'                                                                      und im Prozessor                                                                                                           //   QUAL=&#QUAL.&C1EN(1,1)

//   QUALX=&QUAL

so funktioniert diese Ersetzung nicht.

 

·         99 Levels in Produktion: In Deutschland gilt die 10-jährige Aufbewahrungsfrist für Programme seit dem letzten Programmeinsatz .

 

 

               

 

4.      ENDEVOR R7 and beyond

 

Herr Jan van Kan ging zunächst auf das  ENDEVOR Release 7.0. ein. Das Release 7.0 ist seit Februar 2005 GA und hat folgende Neuerungen:

 

·         Multiple Entry Stages: Es gibt eine neue Option in der C1DEFLTS, die es erlaubt, einen ADD oder Edit in Stage 1 oder direkt auch in der Stage 2 zu machen.

·         Global Type Sequencing: Es gibt eine System - übergreifende Type Sequence, zu steuern über ein Member einer PARMLIB.

·         Dynamic Approvers: Können dynamisch nach dem CAST von existierenden Approvern hinzugefügt werden.

·         Package Shipment Enhancements: Es gibt neu eine "Last Shipment Information" und "Shipment History"

·         SCL - Input für die API wird möglich.

·         Verbesserte Komponentenlisten: Es erfolgt eine Aktualisierung der Output - Komponenten beim Move, wenn die Komponentenliste mit BC1PMVCL kopiert wird.

·         MCF User Data: Es gibt eine neue Möglichkeit, beliebige User - Daten (maximal 80 Byte) für Elemente im MCF abzulegen, vorerst nur mit Exit – Programmen.

·         Zusätzlicher Wildcard Support: Vollständiges Wildcarding von Environment, Stage, System, Subsystem, Type und Element ist jetzt möglich.

 

Sodann ging Herr van Kan noch auf die Neuerungen der Enterprise Workbench ein: Hier wird der ADD/Update/Retrieve in lokale Verzeichnisse möglich, Site-wide Options werden unterstützt, ebenso der GENPKGID Paket Exit sowie ein Enterprise Reporting und das Enterprise Package Impact Summary.

 

Zu den Planungen für Release 8 nannte Herr van Kan die folgenden Punkte:

 

·         Das MIR (Management Information Repository): Eine SQL-Datenbank zur Ablösung der VSAM-Strukturen ist geplant.

·         Gemeinsame Architektur für ENDEVOR und Harvest ist das Ziel.

·         CM-Tracker und Audit Trails sind geplant

·         Paralleles Action Processing zur Optimierung der Performance wird realisiert.

·         Persitente Pakete von Test bis Produktion soll es geben

·         API-Aufruf soll auch aus nicht autorisierten Bibliotheken möglich sein.

·         Pre- and Post Action Processing (etwa auch Prozeß vor oder nach Retrieve)

·         Unicenter Integration

·         USS /HFS-Security

5.      CA EMEA (European, Middle East, Africa) Customer Support from a

  German angle

 

Herr Rainer Miltenberger stellte sich als Manager für den Customer Support von CA  vor und ging dann zunächst darauf ein, wie der Support bei CA organisatorisch strukturiert ist und welche Support Center und Rollen es dafür bei CA gibt. Sodann ging er mittels einiger Screen Shots auf die Neuerungen der Web Anwendung SupportConnect ein. Speziell zu erwähnen ist die neue Möglichkeit der Remote Assistance via GoToAssist: Hiermit ist es möglich, daß der CA-Support-Mitarbeit (Zustimmung des Kunden vorausgesetzt) sich remote auf dem PC des Kunden anmeldet, um die Fehlersitutation direkt zu analysieren.

 

 

 

6.      Sinn oder Unsinn von Qualitätssicherung

 

Herr Wilhelm Alexy von der FIDUCIA ging zunächst kurz ein auf das magische Quadrat, bestehend aus Qualität, Termin, Funktionalität und Kosten. Sodann gab er eine umfassende  Definition von Qualitätsmanagement  und ging auf die Arten der Qualitätssicherung ein: So unterscheidet er zwischen konstruktiver und analytischer Qualitätssicherung. Schließlich schilderte er noch die  Qualitätsmerkmale und die Qualitätsanforderungen, die in der FIDUCIA eine Rolle spielen. Als Fazit faßte Herr Alexy zusammen: Qualitätssicherung ist kein Unsinn, wenn der Praxisbezug gegeben ist, die Qualitätskontrolle nicht 'post mortem' erfolgt, sie nicht überfallartig eingeführt, sondern der Entwickler als Partner behandelt wird und wenn man den Mut hat, sich selbst zu korrigieren.

 

 

 

7.      Parallel Development Manager

 

Herr Norbert Flügel stellte zunächst  den PDM allgemein vor und schilderte, wie man

ihn nutzt: Zunächst wird aus einer Root - Source und 1 bis 2 Derivationen ein WIP-

File (WIP = Work In Progress) erzeugt, das die Änderungen und Konflikte der

Derivationen anzeigt. Dieses WIP - File kann dann modifiziert und gemerged 

und das Resultat dann wieder nach ENDEVOR eingestellt werden.

Herr Flügel gab danach einige Beispiele, wie man den PDM für Optimierungen im

Quick Edit nutzen kann: So hat er die Funktionen "CC – Der wahre Unterschied",

"ME – Merge" und "SY – Synchronize " im Quick-Edit ergänzt. Diese Funktionen

nutzen implizit den PDM, um Changes zwischen erstem und letztem Level darzustellen, einen Merge durchzuführen oder ein Synchronisations - Problem elegant zu lösen.

 

 

8.      Usergroups aus wissenschaftlicher Sicht

 

Frau Celine Schulz berichtete über ihren Forschungsauftrag. Sie schreibt ihre Dissertation zum Thema "Was sind die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Usergroups ?" und führt ihre Untersuchungen anhand der CA - Usergroups durch. Die Forschungsfrage lautet: "The effects of social networks, spillovers and network size on the success of CA user groups".

 

9.       Anregungen  und Kritik zur DENK

 

·         Die Website  www.denk-online.de  bleibt wie bisher offen.

·         Es erging nochmals der Hinweis, daß das Forum häufiger genutzt werden kann.

·         Die SQL – fähige  Datenbank von R8 sollte möglichst ein gängiger MVS-Standard sein. CA will möglichst frühzeitig darüber informieren.

·         Der Workshop zu Beginn der DENK wurde wieder sehr positiv bewertet.

·         Der Webcast zum neuen Release wurde kaum wahrgenommen. Grund war unter anderem die späte Uhrzeit (Beginn war 19:00 Uhr). Wenn man die Anmeldung  ausgefüllt hat, ist jedoch ein Replay möglich. Der notwendige Phonecall in die USA soll über eine CA-Sammelnummer möglich werden.

 

 

 

10.   Dynamischer Auf- und Abbau von Testumgebungen

 

Herr Achmed Löffel stellte zunächst kurz den ENDEVOR-Aufbau bei der dwpbank AG vor und  ging dann auf die derzeitigen Verfahren zum Auf- und Abbau der dortigen Testumgebungen ein. Schließlich ging er darauf ein, wie im neuen Konzept für jede Testumgebung eine neue ENDEVOR - Map aufgebaut werden soll.

 

 

 

11.   ENDEVOR und PVCS Dimensions

 

Herr Rolf Glaß gab zunächst ein kurze Vorstellung der dwpbank AG. Danach schilderte er  das Konzept zur Verbindung von PVCS Dimensions mit ENDEVOR.   Die Kopplung der beiden Welten erfolgt mittels MQ - Series, wobei PVCS als führend angesehen wird. Über MQS - Messages und Mailservices wird kontrolliert, daß der Promote zusammengehöriger Komponenten in PVCS und ENDEVOR synchron gehalten wird.

 

 

 

12.    Top Ten Dars 2004

 

Herr Norbert Flügel schilderte die Top Ten  DARs, die im Rahmen der INUGE 2004 priorisiert wurden, und die Bewertung der Dars von Seiten CA. Zu den Inhalten sei an dieser Stelle auf die Präsentation unter www.denk-online.de  verwiesen.

 

 

13.    ENDEVOR R7 und die Enterprise Workbench          

 

Herr Herbert Helbling gab zunächst eine Vorstellung der Firma EDS. Die Firma EDS wurde 1962 von dem Amerikaner Ross Perot gegründet und 1984 von GM übernommen. 1994 wurde das Unternehmen A.T.Kearney  hinzu gekauft. Im Jahre 2000 wird EDS aus GM ausgegliedert und geht an die Börse. Weltweit hat EDS rund 117.000 Mitarbeiter, der Jahresumsatz 2003 betrug 21,5 Mrd. US$.                       

    Danach ging Herr Helbling noch auf die ENDEVOR-Situation bei der EDS Schweiz ein: Seit 21.02.2005 ist ENDEVOR Release 7.0 zusammen mit der Enterprise Workbench 7.0 produktiv im Einsatz ohne nennenswerte Probleme. Für Typen im USS ist die Base Library als USS-Pfad definiert und über die ESYMBOLS symbolischen Namen zugewiesen. Auch als Source Output Library kann man einen USS-Pfad angeben, die Delta Library muß weiterhin als PDS - oder PDSE – Bibliothek angegeben werden. Herr Helbling wies darauf hin, daß in der EDS nur etwa 30 % des ENDEVOR - Funktionsumfangs genutzt werden (u.a. keine Paketverarbeitung). Daher ist bei jedem Upgrade auf ENDEVOR 7.0 nach wie vor sorgfältig zu testen.

     Anschließen gab Herr Helbling noch eine Live - Demonstration, wie er   ENDEVOR - Elemente in Zusammenspiel mit der Enterprise Workbench bearbeiten kann.

 

 

 

14.    Bericht von der CARE und CA World 2004

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CA - World 2004 und der CARE 2004 in Las Vegas. An dieser Stelle sei auch auf das Protokoll der 17. DENK in Mannheim verwiesen. Die CA - World 2005 wird wohl ausfallen, da CA die Veranstaltung neu strukturieren will und dieser Prozesse in diesem Jahr wohl nicht mehr beendet wird.

           

 

15.    Nützliche Backups

 

Herr Jan van Kan ging noch auf nützliche ENDEVOR – Backups ein. Als sicherungswürdige ENDEVOR - Daten nannte er MCFs, das Package Dataset und Base und Delta Files. Wichtig bei den Sicherungen ist es, daß die Daten synchron gesichert werden, damit sie im Falle des Zurückspielens  auch zueinander passen. Herr van Kan wies darauf hin, daß der ENDEVOR-Administrator verantwortlich dafür ist.  Abschließend ging er ein auf die nützlichen Backup Utilities UNLOAD Full, UNLOAD Checkpoint, UNLOAD Incremental, UNLOAD Package sowie das Point in Time Recovery.

                                              

 

 

16.    Ort und Termin der nächsten DENK

 

Die nächste DENK findet vom 05.03. – 07.03.2006 in Mainz statt.

 

Als Themen und Themenwünsche der nächsten DENK wurden bereits gesammelt:

 

·         Achmed Löffel                              Zugriffsschutz im ENDEVOR

·         Willhelm Raitz                             ENDEVOR Exits

·         Joachim Kaltenbach                    Releaseverfahren

·         Christian Zerfas                           Entwicklungsumgebungen und ENDEVOR

·         NN                                                C/S - Host - Architektur

·         NN                                                Projektmultiplizität

 

 

 

 

Düsseldorf, im März 2005

Dr. Andreas Karst.

Vorträge

Vortragende(r) Thema Handyout

  
 siehe ZIP Datei  
   
   
   
   
   


1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy eröffnete die 18. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert  Flügel, 1. Vorsitzender, begrüßte ebenfalls alle anwesenden und stellte die weiteren Mitwirkenden der DENK, Herrn Dr. Andreas Karst, Herrn Christian Hofmann und Herrn Wilhelm Raitz, vor.

 

 

2.      Kurzvorstellung neuer Teilnehmer / Endevor-Nutzer

 

Als neue Teilnehmer stellten sich vor:

 

ã                   Herr Ton van der Voort, Präsident der BeNeLux – ENDEVOR-Usergroup und European International Liaison bei der International Usergroup of ENDEVOR

ã                   Herr Rick Stewart  von der Firma   dürr com-soft. Er ist derzeit bei der dwpbank AG im Einsatz.

 

 

 

3.      Workshop, Erfahrungsaustausch

 

     In dem Workshop ging es um die folgenden Themen:

 

·         IF-THEN-ELSE statt EXECIF in Prozessoren führt zu Performancegewinn.

·         Exit ICHRCX01: Er ergänzt ab Release 4.0 das SVC-Screening zum Switch auf die Alternate Userid. Danach sind auch ACMROOT und –XREF unter      Alternate ID – Kontrolle, obwohl hier kein SVC-Screening gemacht wird. Das Screening braucht dann nur noch für OPEN (Datei Öffnen), BLDL (Lesen Directory) und STOW (Speichern Directory Einträge) zu erfolgen, EOV (End of Volume ) kann aus der Screening List entfernt werden. In 4.0 ist der Exit noch optional, für spätere Releases wird er erforderlich.

·         Natural unter ENDEVOR ohne E/NAT: Herr von Melle schilderte kurz eine Lösung, wie in seiner Firma Natural mittel PL/1-Programmen auch ohne die E/NAT-Schnittstelle mit ENDEVOR verwaltet werden kann.

·         Zusätzlicher HLQ pro Mandant für ENDEVOR - Datasets: Sorgfältige Analyse der Symbolics, Prozessoren, Includes etc. notwendig, für ELEMCAT/ - Index  bzw. ACMROOT/-XREF nur Anpassungen in der C1DEFLTS nötig.

·         IF-THEN-ELSE: Nicht möglich in der Parameterleiste eines Prozessors

·         LSERV mit Master und Slaves: Gute Erfahrungen bei ITERGO und GZS. Als Kommunikationsprotokoll wird XCF gegenüber LU6.0 empfohlen.

·         Bisherige Erfahrungen mit ENDEVOR SP02: Sehr stabil

·         Erfahrungen mit SMP/E: Seit Release 4.0 sehr positiv

·         Region- und Alloc - Probleme seit 4.0: Einerseits bekommen die User bei sehr intensiver Arbeit im QuickEdit  noch einen S878 oder S80A, andererseits kommt es bei großen ENDEVOR - Paketen mit vielen Moves (> 100) zu Abbrüchen wegen Region - Überlauf. Herr Alexy empfahl, sorgfältig auf FREE=CLOSE bei temporären Datasest in den Prozessoren zu achten. Herr van Kan bat darum, bei solchen Abbrüchen einen Dump an CA zu schicken.

·         Herr Radmann schilderte seine Probleme beim Setzen der Site - Symbolics: Setzt er beispielsweise in der ESYMBOLS die Symbole                                     $ESYMBOL SYMNAME=#QUALP,SYMDATA='MASTER'                                     $ESYMBOL SYMNAME=#QUALF,SYMDATA='TEST90' 

 

$ESYMBOL SYMNAME=#QUALI,SYMDATA='TEST01'                                                                      und im Prozessor                                                                                                           //   QUAL=&#QUAL.&C1EN(1,1)

//   QUALX=&QUAL

so funktioniert diese Ersetzung nicht.

 

·         99 Levels in Produktion: In Deutschland gilt die 10-jährige Aufbewahrungsfrist für Programme seit dem letzten Programmeinsatz .

 

 

               

 

4.      ENDEVOR R7 and beyond

 

Herr Jan van Kan ging zunächst auf das  ENDEVOR Release 7.0. ein. Das Release 7.0 ist seit Februar 2005 GA und hat folgende Neuerungen:

 

·         Multiple Entry Stages: Es gibt eine neue Option in der C1DEFLTS, die es erlaubt, einen ADD oder Edit in Stage 1 oder direkt auch in der Stage 2 zu machen.

·         Global Type Sequencing: Es gibt eine System - übergreifende Type Sequence, zu steuern über ein Member einer PARMLIB.

·         Dynamic Approvers: Können dynamisch nach dem CAST von existierenden Approvern hinzugefügt werden.

·         Package Shipment Enhancements: Es gibt neu eine "Last Shipment Information" und "Shipment History"

·         SCL - Input für die API wird möglich.

·         Verbesserte Komponentenlisten: Es erfolgt eine Aktualisierung der Output - Komponenten beim Move, wenn die Komponentenliste mit BC1PMVCL kopiert wird.

·         MCF User Data: Es gibt eine neue Möglichkeit, beliebige User - Daten (maximal 80 Byte) für Elemente im MCF abzulegen, vorerst nur mit Exit – Programmen.

·         Zusätzlicher Wildcard Support: Vollständiges Wildcarding von Environment, Stage, System, Subsystem, Type und Element ist jetzt möglich.

 

Sodann ging Herr van Kan noch auf die Neuerungen der Enterprise Workbench ein: Hier wird der ADD/Update/Retrieve in lokale Verzeichnisse möglich, Site-wide Options werden unterstützt, ebenso der GENPKGID Paket Exit sowie ein Enterprise Reporting und das Enterprise Package Impact Summary.

 

Zu den Planungen für Release 8 nannte Herr van Kan die folgenden Punkte:

 

·         Das MIR (Management Information Repository): Eine SQL-Datenbank zur Ablösung der VSAM-Strukturen ist geplant.

·         Gemeinsame Architektur für ENDEVOR und Harvest ist das Ziel.

·         CM-Tracker und Audit Trails sind geplant

·         Paralleles Action Processing zur Optimierung der Performance wird realisiert.

·         Persitente Pakete von Test bis Produktion soll es geben

·         API-Aufruf soll auch aus nicht autorisierten Bibliotheken möglich sein.

·         Pre- and Post Action Processing (etwa auch Prozeß vor oder nach Retrieve)

·         Unicenter Integration

·         USS /HFS-Security

5.      CA EMEA (European, Middle East, Africa) Customer Support from a

  German angle

 

Herr Rainer Miltenberger stellte sich als Manager für den Customer Support von CA  vor und ging dann zunächst darauf ein, wie der Support bei CA organisatorisch strukturiert ist und welche Support Center und Rollen es dafür bei CA gibt. Sodann ging er mittels einiger Screen Shots auf die Neuerungen der Web Anwendung SupportConnect ein. Speziell zu erwähnen ist die neue Möglichkeit der Remote Assistance via GoToAssist: Hiermit ist es möglich, daß der CA-Support-Mitarbeit (Zustimmung des Kunden vorausgesetzt) sich remote auf dem PC des Kunden anmeldet, um die Fehlersitutation direkt zu analysieren.

 

 

 

6.      Sinn oder Unsinn von Qualitätssicherung

 

Herr Wilhelm Alexy von der FIDUCIA ging zunächst kurz ein auf das magische Quadrat, bestehend aus Qualität, Termin, Funktionalität und Kosten. Sodann gab er eine umfassende  Definition von Qualitätsmanagement  und ging auf die Arten der Qualitätssicherung ein: So unterscheidet er zwischen konstruktiver und analytischer Qualitätssicherung. Schließlich schilderte er noch die  Qualitätsmerkmale und die Qualitätsanforderungen, die in der FIDUCIA eine Rolle spielen. Als Fazit faßte Herr Alexy zusammen: Qualitätssicherung ist kein Unsinn, wenn der Praxisbezug gegeben ist, die Qualitätskontrolle nicht 'post mortem' erfolgt, sie nicht überfallartig eingeführt, sondern der Entwickler als Partner behandelt wird und wenn man den Mut hat, sich selbst zu korrigieren.

 

 

 

7.      Parallel Development Manager

 

Herr Norbert Flügel stellte zunächst  den PDM allgemein vor und schilderte, wie man

ihn nutzt: Zunächst wird aus einer Root - Source und 1 bis 2 Derivationen ein WIP-

File (WIP = Work In Progress) erzeugt, das die Änderungen und Konflikte der

Derivationen anzeigt. Dieses WIP - File kann dann modifiziert und gemerged 

und das Resultat dann wieder nach ENDEVOR eingestellt werden.

Herr Flügel gab danach einige Beispiele, wie man den PDM für Optimierungen im

Quick Edit nutzen kann: So hat er die Funktionen "CC – Der wahre Unterschied",

"ME – Merge" und "SY – Synchronize " im Quick-Edit ergänzt. Diese Funktionen

nutzen implizit den PDM, um Changes zwischen erstem und letztem Level darzustellen, einen Merge durchzuführen oder ein Synchronisations - Problem elegant zu lösen.

 

 

8.      Usergroups aus wissenschaftlicher Sicht

 

Frau Celine Schulz berichtete über ihren Forschungsauftrag. Sie schreibt ihre Dissertation zum Thema "Was sind die wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Usergroups ?" und führt ihre Untersuchungen anhand der CA - Usergroups durch. Die Forschungsfrage lautet: "The effects of social networks, spillovers and network size on the success of CA user groups".

 

9.       Anregungen  und Kritik zur DENK

 

·         Die Website  www.denk-online.de  bleibt wie bisher offen.

·         Es erging nochmals der Hinweis, daß das Forum häufiger genutzt werden kann.

·         Die SQL – fähige  Datenbank von R8 sollte möglichst ein gängiger MVS-Standard sein. CA will möglichst frühzeitig darüber informieren.

·         Der Workshop zu Beginn der DENK wurde wieder sehr positiv bewertet.

·         Der Webcast zum neuen Release wurde kaum wahrgenommen. Grund war unter anderem die späte Uhrzeit (Beginn war 19:00 Uhr). Wenn man die Anmeldung  ausgefüllt hat, ist jedoch ein Replay möglich. Der notwendige Phonecall in die USA soll über eine CA-Sammelnummer möglich werden.

 

 

 

10.   Dynamischer Auf- und Abbau von Testumgebungen

 

Herr Achmed Löffel stellte zunächst kurz den ENDEVOR-Aufbau bei der dwpbank AG vor und  ging dann auf die derzeitigen Verfahren zum Auf- und Abbau der dortigen Testumgebungen ein. Schließlich ging er darauf ein, wie im neuen Konzept für jede Testumgebung eine neue ENDEVOR - Map aufgebaut werden soll.

 

 

 

11.   ENDEVOR und PVCS Dimensions

 

Herr Rolf Glaß gab zunächst ein kurze Vorstellung der dwpbank AG. Danach schilderte er  das Konzept zur Verbindung von PVCS Dimensions mit ENDEVOR.   Die Kopplung der beiden Welten erfolgt mittels MQ - Series, wobei PVCS als führend angesehen wird. Über MQS - Messages und Mailservices wird kontrolliert, daß der Promote zusammengehöriger Komponenten in PVCS und ENDEVOR synchron gehalten wird.

 

 

 

12.    Top Ten Dars 2004

 

Herr Norbert Flügel schilderte die Top Ten  DARs, die im Rahmen der INUGE 2004 priorisiert wurden, und die Bewertung der Dars von Seiten CA. Zu den Inhalten sei an dieser Stelle auf die Präsentation unter www.denk-online.de  verwiesen.

 

 

13.    ENDEVOR R7 und die Enterprise Workbench          

 

Herr Herbert Helbling gab zunächst eine Vorstellung der Firma EDS. Die Firma EDS wurde 1962 von dem Amerikaner Ross Perot gegründet und 1984 von GM übernommen. 1994 wurde das Unternehmen A.T.Kearney  hinzu gekauft. Im Jahre 2000 wird EDS aus GM ausgegliedert und geht an die Börse. Weltweit hat EDS rund 117.000 Mitarbeiter, der Jahresumsatz 2003 betrug 21,5 Mrd. US$.                       

    Danach ging Herr Helbling noch auf die ENDEVOR-Situation bei der EDS Schweiz ein: Seit 21.02.2005 ist ENDEVOR Release 7.0 zusammen mit der Enterprise Workbench 7.0 produktiv im Einsatz ohne nennenswerte Probleme. Für Typen im USS ist die Base Library als USS-Pfad definiert und über die ESYMBOLS symbolischen Namen zugewiesen. Auch als Source Output Library kann man einen USS-Pfad angeben, die Delta Library muß weiterhin als PDS - oder PDSE – Bibliothek angegeben werden. Herr Helbling wies darauf hin, daß in der EDS nur etwa 30 % des ENDEVOR - Funktionsumfangs genutzt werden (u.a. keine Paketverarbeitung). Daher ist bei jedem Upgrade auf ENDEVOR 7.0 nach wie vor sorgfältig zu testen.

     Anschließen gab Herr Helbling noch eine Live - Demonstration, wie er   ENDEVOR - Elemente in Zusammenspiel mit der Enterprise Workbench bearbeiten kann.

 

 

 

14.    Bericht von der CARE und CA World 2004

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CA - World 2004 und der CARE 2004 in Las Vegas. An dieser Stelle sei auch auf das Protokoll der 17. DENK in Mannheim verwiesen. Die CA - World 2005 wird wohl ausfallen, da CA die Veranstaltung neu strukturieren will und dieser Prozesse in diesem Jahr wohl nicht mehr beendet wird.

           

 

15.    Nützliche Backups

 

Herr Jan van Kan ging noch auf nützliche ENDEVOR – Backups ein. Als sicherungswürdige ENDEVOR - Daten nannte er MCFs, das Package Dataset und Base und Delta Files. Wichtig bei den Sicherungen ist es, daß die Daten synchron gesichert werden, damit sie im Falle des Zurückspielens  auch zueinander passen. Herr van Kan wies darauf hin, daß der ENDEVOR-Administrator verantwortlich dafür ist.  Abschließend ging er ein auf die nützlichen Backup Utilities UNLOAD Full, UNLOAD Checkpoint, UNLOAD Incremental, UNLOAD Package sowie das Point in Time Recovery.

                                              

 

 

16.    Ort und Termin der nächsten DENK

 

Die nächste DENK findet vom 05.03. – 07.03.2006 in Mainz statt.

 

Als Themen und Themenwünsche der nächsten DENK wurden bereits gesammelt:

 

·         Achmed Löffel                              Zugriffsschutz im ENDEVOR

·         Willhelm Raitz                             ENDEVOR Exits

·         Joachim Kaltenbach                    Releaseverfahren

·         Christian Zerfas                           Entwicklungsumgebungen und ENDEVOR

·         NN                                                C/S - Host - Architektur

·         NN                                                Projektmultiplizität

 

 

 

 

Düsseldorf, im März 2005

Dr. Andreas Karst.

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