20. DENK - Mainz (06.03. - 07.03.2006)

Protokoll

 

1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy stellte sich kurz als Vizepräsident der DENK vor und eröffnete die 20. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert Flügel, Präsident der DENK, begrüßte ebenfalls alle anwesenden und stellte die Herren Dr. Andreas Karst,  Christian Hofmann und Wilhelm Raitz als weitere Mitwirkende der DENK vor. Anschließend gab er eine kurze Rückschau auf Orte und Termine der vergangenen Tagungen.

 

 

 

2.      Kurzvorstellung der neuen Teilnehmer

 

 

Als neue Teilnehmer der DENK stellten sich vor:

 

ã                   Herr Peter Powierski von der CA in Darmstadt

ã                   Frau Melissa Borza von der CA aus USA

ã                   Herr Stefan Uerlings vom Gerling Konzern

ã                   Herr Engin Babayigit von der SEB AG

ã                   Herr Bernhard Heid von der Karlsruher LV

ã                   Herr Joris Cornette von Diversified Software

 

 

 

3.      Erfahrungsaustausch zu ENDEVOR r7

 

·         Release 4.0 ist noch bis September 2006  in der Wartung

·         Herr Radmann von der Wiener Allianz berichtete von einem problemlosen Übergang von 4.0 auf 7.0.

·         Herr Pospiech berichtete von Problemen bei LPAR-übergreifenden LServ-Verbindungen in r7.

·         Herr Alexy berichtete von 2 PTFs in 4.0, die er auch in 7.0 braucht.

·         Die Region Probleme (S80A, S878) sind in r7 sp2 gefixt, ein PTF für sp1 ist vorhanden.

·         Für die Umstellung von 4.0 auf 7.0 sind keine Konvertierungen erforderlich.

·         Die Abfrage der Type Sequence über die API ist noch offen.

·         Herr Alexy gab noch ein Beispiel, wie er vom Host aus Mails an Lotus Notes versendet.

·         Bei CSV - Unloads ist ab r7 auch die Angabe  ENV *  (vollständiges Wildcarding ) möglich.

·         Ebenso ist es mit dem CSV - Utility möglich, Cast -Reports inklusive „commented SCL“ darzustellen.

·         Der Datenaustausch zwischen Exits ist auch mittels User-Daten möglich, jedoch sind diese Felder dazu nicht gedacht.

·         DISP=OLD in Prozessorsteps setzt einen Enqueue, der paralleles Update über ENDEVOR verhindert. Die allokierte Datei ist aber nicht wirklich mit DISP=OLD allokiert. Dies kann in der ENCOPTBL über die Option                              ENHOPTDD (DDN1,DDN2,DDN3...) für spezielle DD-Namen geändert werden. Anmerkung Jan van Kan nach der DENK an den Schriftführer: CA empfiehlt immer DISP=OLD im Prozessor für Files, die upgedated werden wie etwa SYSLMOD im LINK-Step. Die Anpassung in der ENCOPTBL ist nur für Datasets erforderlich, die auch von anderen Jobs upgedated werden können.

·         Frau Hackmann-Peters schilderte, daß es beispielsweise mit dem Befehl       „SETSSI  <Date>“ im LINK - Step möglich ist, im Directory von Ladebibliotheken noch zusätzliche Informationen, wie etwa das 8-stellige Tagesdatum, abzulegen.

·         Herr Dr. Karst präsentierte noch einen kurzen Update seines Vortrages der 19. DENK über den Stand des Tests von r7 in der ARAG-IT. Die meisten Anfangsprobleme sind dank der guten Zusammenarbeit mit CA behoben. Die produktive Umstellung in der ARAG-IT von 4.0 auf 7.0 ist geplant für Anfang April 2006.

 

 

 

4.      CA-Strategien für SCM

 

Frau Melissa Borza, Direktorin der CA aus den USA, ging auf folgende Themen ein:

 

·         CA-Vision of Enterprise IT Management

·         BSO-Strategy (BSO = Busines Service Optimization)

·         CA’s Software Configuration Management Direction

·         Sneak Peaks

·         Questions and Answers

 

Frau Borza schilderte zunächst  CA’s Vision des EITM (Enterprise IT Management) und schilderte dann das CSCR (Common Source Code Repository von CA): Jegliche Entwicklung von CA - Software  wird mit ENDEVOR und Harvest durchgeführt. Damit soll die Qualität erheblich gesteigert werden. Frau Borza wies dazu auch noch auf die Internetseite   http://ca.com/changemgmt   hin.

Die anstehende Roadmap von CA lautet:

 

·         Releases 7.1 für ENDEVOR und Harvest

·         Eclipse Plugins für ENDEVOR und Harvest

·         CMLink (Integration von ENDEVOR und Harvest mit anderen Produkten wie Service Desk, Clarity etc. Plugins für Nicht - CA - Produkte werden ermöglicht.)

·         Planung des Releases 12

 

 

 

5.      AllFusion Change Manager  here and beyond

 

Herr Jan van Kan ging sowohl auf die Neuerungen von ENDEVOR r7 als auch auf die Planungen für r12 ein. Das Release 7.0 ist seit Februar 2005 GA und hat folgende Neuerungen:

 

·         Multiple Entry Stages: Es gibt eine neue Option in der C1DEFLTS, die es erlaubt, einen ADD oder Edit in Stage 1 oder direkt auch in der Stage 2 zu machen.

·         Global Type Sequencing: Es gibt ein System - übergreifende Type Sequence, zu steuern über ein Member einer PARMLIB.

·         Dynamic Approvers: Können dynamisch nach dem CAST von existierenden Approvern hinzugefügt werden.

·         Package Shipment Enhancements: Es gibt neu eine "Last Shipment Information" und "Shipment History"

·         SCL - Input für die API wird möglich.

·         Verbesserte Komponentenlisten: Es erfolgt eine Aktualisierung der Output - Komponenten beim Move, wenn die Komponentenliste mit BC1PMVCL kopiert wird.

·         MCF User Data: Es gibt eine neue Möglichkeit, beliebige User - Daten (maximal 80 Byte) für Elemente im MCF abzulegen, vorerst nur mit Exit – Programmen.

·         Zusätzlicher Wildcard Support: Vollständiges Wildcarding von Environment, Stage, System, Subsystem, Type und Element ist jetzt möglich.

 

Sodann ging Herr van Kan noch auf die Neuerungen r7 sp1 ein:

 

·         Einfachere Email Notification über das Programm Interface BC1PMLIF

·         Elimination von Autorisierungsanforderungen (bei CSV, PDM, Reports, Footprint Extract)

·         Element Fetch for Delta Synchronisation Option

·         Element Registration Reg. Output

·         CCID und Komment sitzungsübergreifend

 

Zu  r7 sp2 nannte Herr van Kan:

 

·         Bei Move / Transfer sind die Source - / Target – Symbolics auch im Generate Prozessor verfügbar

 

 

Zu den Planungen für r12 nannte Herr van Kan:

 

·         „Best of Harvest and ENDEVOR“

·         Mehr CCID – basierte Funktionalität

·         Parallel action  processing

·         Persistent Packages

·         Age driven Element version (mehr als 99 Levels möglich)

·         Unicenter Integration

·         Interfaces mit den CA -Tools Service Desk und Clarity

·         Eclipse Plugin für ENDEVOR (Quick Edit vom PC aus)

 

Weitere Ideen bei CA:

 

·         Pre -  and post - action processing

·         Online Forms (elektronische Formulare wie im Harvest)

·         Move with history auch für Komponentenlisten 

·         Alternate Id für USS -  / HFS – Files

·         ACMQ - Filter

·         CM-Tracker und Audit Trails sind geplant

 

 

 

 

 

 

6.      Entwicklungsumgebungen und ENDEVOR

 

Herr Christian Zerfas von der westdeutschen Landesbausparkasse schilderte, wie in seiner Firma automatisiert Entwicklungsumgebungen aufgebaut werden können, um erste Umwandlungen und Tests bereits vor dem Einstellen nach  ENDEVOR durchführen zu können. Dazu stellte er zunächst die ENDEVOR – Map der LBS vor und ging anschließend auf die selbstgeschriebene Oberfläche ein, mit der die Anwender ENDEVOR bedienen. Anschließend zeigte er noch Panels, die genutzt werden, um eigene Entwicklungsumgebungen aufzubauen, und er erklärte die benutzten Techniken.

 

 

 

7.      ENDEVOR-Exits

 

Herr Wilhelm Raitz  schilderte die Bedeutung der ENDEVOR - Exits und erklärte die verschiedenen ENDEVOR - Exitpunkte:       

 

            - Exit Point 1: Nach jedem ENDEVOR Security Check

            - Exit Point 2:  Pre Action Exit

            - Exit Point 3 : Post Action Exit

            - Exit Point 4 : Vor Exit Point 2 bei ADD, UPDATE, RETRIEVE

            - Exit Point 5 : At Session Initialization

            - Exit Point 6:  At Session Termination

            - Exit Point 7:  Package Exit 

           

Anschließend ging er noch ein auf den CONWRITE -  Exit, den ENUXSITE, das Makro C1UEXITS sowie die Exit – Kontroll – Blöcke. Schließlich präsentierte er noch Beispiele, wie man Exits nutzen kann.

 

 

 

8.      Best practices for JCL – Lifecycle Management in a CA – ENDEVOR environment

 

Herr Joris Cornette stellte zunächst seine Firma Diversified Software vor und ging dann auf folgende Themen ein:

 

-      Der JCL Lifecycle und JCL- Standards

-      Die besten Praktiken für JCL Lifecycle Management

-      Der JCL Lifecycle und ENDEVOR

-      Realisierungen, Beispiele und Empfehlungen für die Praxis

-      Weitere Motivation der Einbindung von Prüfungen und Reformatierungen in ENDEVOR

 

 

 

9.      Anregungen und Kritik an der DENK

 

·         Die Tips und Hinweise auf der DENK Homepage sollten stets aktuell gehalten werden.

·         Die Teilnahme an dem Forum auf der Homepage sollte intensiviert werden.

·         Die Aktualisierung mit den Vorträgen der jeweiligen DENK auf der Homepage sollte deutlich schneller erfolgen.

 

 

 

10.  Verschiedene Wege der Security im ENDEVOR

 

Herr Achmed Löffel gab einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Security – Prüfung

 

-          Dataset Security

-          ENDEVOR Native Security

-          External Security Interface (ESI)

-          Security Exit C1UEXT01

-          Zusätzliche Möglichkeiten über ENUXSITE

 

Herr Jan van Kan wies zusätzlich noch auf den Exit ICHRCX01 hin, der dafür sorgt, daß ACMROOT und ACMXREF auch mit der Alternate-ID bearbeitet werden.

 

 

 

11.  Unternehmensreleases mit ENDEVOR bei der Karlsruher LV

 

Herr Joachim Kaltenbach stellte zunächst seinen Werdegang vor und präsentierte einige Kennzahlen der Karlsruher Lebensversicherung. Er ging auch auf die Planungen der Fusion mit der Württembergischen Versicherung ein. Anschließend stellte er Kennzahlen des Rechenzentrums vor, erklärte die ENDEVOR – Struktur in der Karlsruher LV und präsentierte das Unternehmensrelease – Verfahren in seinem Unternehmen. Schließlich gab er noch einen Überblick über die zeitliche Entwicklung von ENDEVOR in der KLV.

 

 

 

12. ENDEVOR Performance Verbesserungen, Erfahrungsbericht bei der  

      ITERGO - GmbH

 

Frau Maria Hackmann - Peters  stellte zunächst die ITERGO als zentralen IT- Dienstleister des ERGO-Konzerns vor. Anschließend gab sie einen Überblick der Performance – Probleme im Jahre 2005 im ENDEVOR – Umfeld und schilderte die Analysen, mit denen sie sich den Ursachen genähert hat. Schließlich ging sie ein auf daraus resultierende Maßnahmen wie „Jeder hat die Performance selbst mit in der Hand“ und „Einwirkung auf das Nutzerverhalten“. Wichtig waren auch regelmäßige Befragungen der Nutzer, was einen positiven Rückmeldungseffekt nach sich zog. Schließlich ging Frau Hackmann – Peters noch auf technische Optimierungen ein wie „Verlagerung des Datasets LSQLDICT in einen LSR-Pool“, „Neue Periode im WLM“ und Bereinigung von „Leichen“ aus den ACMQ - Datasets.

 

 

 

 

 

 

13.   Eclipse Plugin für ENDEVOR

 

Herr Edward Orlowski gab zunächst einen Überblick über verschiedene Begriffe im Eclipse – Umfeld und wie diese in den ENDEVOR -Sprachgebrauch übersetzt werden können. So entspricht zum Beispiel der Begriff Repository einem Blick in den ENDEVOR Lifecycle oder der Begriff Projekt einem gefilterten Blick in eine ENDEVOR - Stage. Als Voraussetzung der Einbindung von ENDEVOR als Plugin für Eclipse nannte Herr Orlowski den CMEW - Server (Listenpreis 10.000 EUR), ENDEVOR 7 sp1 (mit einigen zusätzliche PTFs) sowie Eclipse 3.x (kostenfrei aus dem Web downloadbar). Schließlich gab Herr Orlowski noch eine Live-Demo der Aufrufe von Browse Element, Browse Listing  aus dem Plugin heraus.

 

 

 

14.   The Secret to Successfull User Communities – An empirical Analysis of Computer Associates’ User Groups

 

Frau Celine Schulz schilderte die Ergebnisse ihrer Befragung der CA Usergroups und gab eine Liste der Kriterien erfolgreicher Usergroups. Signifikant dafür sind  unter anderem „Star Members“, „Offenheit der Usergroups“  und „Face-to-face – Interaktionen“. Sehr interessant war auch Ihre empirisch untermauerte Erkenntnis, daß man durch Teilnahme an den Usergroups und den Usergroup – Aktivitäten einen beachtlichen Teil seiner täglichen Arbeitszeit einsparen kann.

 

 

 

15.   Bericht von CARE und CA-World 2005

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CARE und CA-World 2005 Die CARE fand statt von 12.11. – 13.11.05 mit ca. 140 Teilnehmern aus über 20 Staaten, die CA - World vom 13.11. – 17.11.05 mit diesmal weniger als 10.000 Teilnehmern. Wichtige Themen auf der CA - World waren der DAR – Prozeß,  Besprechungen mit den CA – Verantwortlichen, Usergroup – Charter und Strukturen der Usergroups. Die CA -World  war technischer als letztes Jahr mit Schwerpunkt auf dem Mainframe. Weitere Informationen findet man im Internet unter 

http://ca.com/caworld , http://agendas.ca.com/agendas , www.inuge.com

 

 

16.   Termin, Ort und Themen der nächsten DENK

 

Die nächste DENK findet statt Anfang März 2007 in Potsdam.

 

Als Themen der nächsten DENK wurden bereits gesammelt:

 

·         Bind Analyzer in Prozessoren /                         

     Impact Analyse mittels Repository                                  Johannes Radmann

·         Erfahrungsbericht zum Einsatz von WD4Z                                                           und Anbindung an ENDEVOR                                              Rolf Glaß

·         Websphere Deployments unter ENDEVOR                  Dr. Andreas Karst

·         Der Type SCLDEF                                                         NN

 

 

 

 

 

 

Düsseldorf, im März 2006

Dr. Andreas Karst.

Vorträge

Vortragende(r) Thema Handyout

  
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1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy stellte sich kurz als Vizepräsident der DENK vor und eröffnete die 20. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert Flügel, Präsident der DENK, begrüßte ebenfalls alle anwesenden und stellte die Herren Dr. Andreas Karst,  Christian Hofmann und Wilhelm Raitz als weitere Mitwirkende der DENK vor. Anschließend gab er eine kurze Rückschau auf Orte und Termine der vergangenen Tagungen.

 

 

 

2.      Kurzvorstellung der neuen Teilnehmer

 

 

Als neue Teilnehmer der DENK stellten sich vor:

 

ã                   Herr Peter Powierski von der CA in Darmstadt

ã                   Frau Melissa Borza von der CA aus USA

ã                   Herr Stefan Uerlings vom Gerling Konzern

ã                   Herr Engin Babayigit von der SEB AG

ã                   Herr Bernhard Heid von der Karlsruher LV

ã                   Herr Joris Cornette von Diversified Software

 

 

 

3.      Erfahrungsaustausch zu ENDEVOR r7

 

·         Release 4.0 ist noch bis September 2006  in der Wartung

·         Herr Radmann von der Wiener Allianz berichtete von einem problemlosen Übergang von 4.0 auf 7.0.

·         Herr Pospiech berichtete von Problemen bei LPAR-übergreifenden LServ-Verbindungen in r7.

·         Herr Alexy berichtete von 2 PTFs in 4.0, die er auch in 7.0 braucht.

·         Die Region Probleme (S80A, S878) sind in r7 sp2 gefixt, ein PTF für sp1 ist vorhanden.

·         Für die Umstellung von 4.0 auf 7.0 sind keine Konvertierungen erforderlich.

·         Die Abfrage der Type Sequence über die API ist noch offen.

·         Herr Alexy gab noch ein Beispiel, wie er vom Host aus Mails an Lotus Notes versendet.

·         Bei CSV - Unloads ist ab r7 auch die Angabe  ENV *  (vollständiges Wildcarding ) möglich.

·         Ebenso ist es mit dem CSV - Utility möglich, Cast -Reports inklusive „commented SCL“ darzustellen.

·         Der Datenaustausch zwischen Exits ist auch mittels User-Daten möglich, jedoch sind diese Felder dazu nicht gedacht.

·         DISP=OLD in Prozessorsteps setzt einen Enqueue, der paralleles Update über ENDEVOR verhindert. Die allokierte Datei ist aber nicht wirklich mit DISP=OLD allokiert. Dies kann in der ENCOPTBL über die Option                              ENHOPTDD (DDN1,DDN2,DDN3...) für spezielle DD-Namen geändert werden. Anmerkung Jan van Kan nach der DENK an den Schriftführer: CA empfiehlt immer DISP=OLD im Prozessor für Files, die upgedated werden wie etwa SYSLMOD im LINK-Step. Die Anpassung in der ENCOPTBL ist nur für Datasets erforderlich, die auch von anderen Jobs upgedated werden können.

·         Frau Hackmann-Peters schilderte, daß es beispielsweise mit dem Befehl       „SETSSI  <Date>“ im LINK - Step möglich ist, im Directory von Ladebibliotheken noch zusätzliche Informationen, wie etwa das 8-stellige Tagesdatum, abzulegen.

·         Herr Dr. Karst präsentierte noch einen kurzen Update seines Vortrages der 19. DENK über den Stand des Tests von r7 in der ARAG-IT. Die meisten Anfangsprobleme sind dank der guten Zusammenarbeit mit CA behoben. Die produktive Umstellung in der ARAG-IT von 4.0 auf 7.0 ist geplant für Anfang April 2006.

 

 

 

4.      CA-Strategien für SCM

 

Frau Melissa Borza, Direktorin der CA aus den USA, ging auf folgende Themen ein:

 

·         CA-Vision of Enterprise IT Management

·         BSO-Strategy (BSO = Busines Service Optimization)

·         CA’s Software Configuration Management Direction

·         Sneak Peaks

·         Questions and Answers

 

Frau Borza schilderte zunächst  CA’s Vision des EITM (Enterprise IT Management) und schilderte dann das CSCR (Common Source Code Repository von CA): Jegliche Entwicklung von CA - Software  wird mit ENDEVOR und Harvest durchgeführt. Damit soll die Qualität erheblich gesteigert werden. Frau Borza wies dazu auch noch auf die Internetseite   http://ca.com/changemgmt   hin.

Die anstehende Roadmap von CA lautet:

 

·         Releases 7.1 für ENDEVOR und Harvest

·         Eclipse Plugins für ENDEVOR und Harvest

·         CMLink (Integration von ENDEVOR und Harvest mit anderen Produkten wie Service Desk, Clarity etc. Plugins für Nicht - CA - Produkte werden ermöglicht.)

·         Planung des Releases 12

 

 

 

5.      AllFusion Change Manager  here and beyond

 

Herr Jan van Kan ging sowohl auf die Neuerungen von ENDEVOR r7 als auch auf die Planungen für r12 ein. Das Release 7.0 ist seit Februar 2005 GA und hat folgende Neuerungen:

 

·         Multiple Entry Stages: Es gibt eine neue Option in der C1DEFLTS, die es erlaubt, einen ADD oder Edit in Stage 1 oder direkt auch in der Stage 2 zu machen.

·         Global Type Sequencing: Es gibt ein System - übergreifende Type Sequence, zu steuern über ein Member einer PARMLIB.

·         Dynamic Approvers: Können dynamisch nach dem CAST von existierenden Approvern hinzugefügt werden.

·         Package Shipment Enhancements: Es gibt neu eine "Last Shipment Information" und "Shipment History"

·         SCL - Input für die API wird möglich.

·         Verbesserte Komponentenlisten: Es erfolgt eine Aktualisierung der Output - Komponenten beim Move, wenn die Komponentenliste mit BC1PMVCL kopiert wird.

·         MCF User Data: Es gibt eine neue Möglichkeit, beliebige User - Daten (maximal 80 Byte) für Elemente im MCF abzulegen, vorerst nur mit Exit – Programmen.

·         Zusätzlicher Wildcard Support: Vollständiges Wildcarding von Environment, Stage, System, Subsystem, Type und Element ist jetzt möglich.

 

Sodann ging Herr van Kan noch auf die Neuerungen r7 sp1 ein:

 

·         Einfachere Email Notification über das Programm Interface BC1PMLIF

·         Elimination von Autorisierungsanforderungen (bei CSV, PDM, Reports, Footprint Extract)

·         Element Fetch for Delta Synchronisation Option

·         Element Registration Reg. Output

·         CCID und Komment sitzungsübergreifend

 

Zu  r7 sp2 nannte Herr van Kan:

 

·         Bei Move / Transfer sind die Source - / Target – Symbolics auch im Generate Prozessor verfügbar

 

 

Zu den Planungen für r12 nannte Herr van Kan:

 

·         „Best of Harvest and ENDEVOR“

·         Mehr CCID – basierte Funktionalität

·         Parallel action  processing

·         Persistent Packages

·         Age driven Element version (mehr als 99 Levels möglich)

·         Unicenter Integration

·         Interfaces mit den CA -Tools Service Desk und Clarity

·         Eclipse Plugin für ENDEVOR (Quick Edit vom PC aus)

 

Weitere Ideen bei CA:

 

·         Pre -  and post - action processing

·         Online Forms (elektronische Formulare wie im Harvest)

·         Move with history auch für Komponentenlisten 

·         Alternate Id für USS -  / HFS – Files

·         ACMQ - Filter

·         CM-Tracker und Audit Trails sind geplant

 

 

 

 

 

 

6.      Entwicklungsumgebungen und ENDEVOR

 

Herr Christian Zerfas von der westdeutschen Landesbausparkasse schilderte, wie in seiner Firma automatisiert Entwicklungsumgebungen aufgebaut werden können, um erste Umwandlungen und Tests bereits vor dem Einstellen nach  ENDEVOR durchführen zu können. Dazu stellte er zunächst die ENDEVOR – Map der LBS vor und ging anschließend auf die selbstgeschriebene Oberfläche ein, mit der die Anwender ENDEVOR bedienen. Anschließend zeigte er noch Panels, die genutzt werden, um eigene Entwicklungsumgebungen aufzubauen, und er erklärte die benutzten Techniken.

 

 

 

7.      ENDEVOR-Exits

 

Herr Wilhelm Raitz  schilderte die Bedeutung der ENDEVOR - Exits und erklärte die verschiedenen ENDEVOR - Exitpunkte:       

 

            - Exit Point 1: Nach jedem ENDEVOR Security Check

            - Exit Point 2:  Pre Action Exit

            - Exit Point 3 : Post Action Exit

            - Exit Point 4 : Vor Exit Point 2 bei ADD, UPDATE, RETRIEVE

            - Exit Point 5 : At Session Initialization

            - Exit Point 6:  At Session Termination

            - Exit Point 7:  Package Exit 

           

Anschließend ging er noch ein auf den CONWRITE -  Exit, den ENUXSITE, das Makro C1UEXITS sowie die Exit – Kontroll – Blöcke. Schließlich präsentierte er noch Beispiele, wie man Exits nutzen kann.

 

 

 

8.      Best practices for JCL – Lifecycle Management in a CA – ENDEVOR environment

 

Herr Joris Cornette stellte zunächst seine Firma Diversified Software vor und ging dann auf folgende Themen ein:

 

-      Der JCL Lifecycle und JCL- Standards

-      Die besten Praktiken für JCL Lifecycle Management

-      Der JCL Lifecycle und ENDEVOR

-      Realisierungen, Beispiele und Empfehlungen für die Praxis

-      Weitere Motivation der Einbindung von Prüfungen und Reformatierungen in ENDEVOR

 

 

 

9.      Anregungen und Kritik an der DENK

 

·         Die Tips und Hinweise auf der DENK Homepage sollten stets aktuell gehalten werden.

·         Die Teilnahme an dem Forum auf der Homepage sollte intensiviert werden.

·         Die Aktualisierung mit den Vorträgen der jeweiligen DENK auf der Homepage sollte deutlich schneller erfolgen.

 

 

 

10.  Verschiedene Wege der Security im ENDEVOR

 

Herr Achmed Löffel gab einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Security – Prüfung

 

-          Dataset Security

-          ENDEVOR Native Security

-          External Security Interface (ESI)

-          Security Exit C1UEXT01

-          Zusätzliche Möglichkeiten über ENUXSITE

 

Herr Jan van Kan wies zusätzlich noch auf den Exit ICHRCX01 hin, der dafür sorgt, daß ACMROOT und ACMXREF auch mit der Alternate-ID bearbeitet werden.

 

 

 

11.  Unternehmensreleases mit ENDEVOR bei der Karlsruher LV

 

Herr Joachim Kaltenbach stellte zunächst seinen Werdegang vor und präsentierte einige Kennzahlen der Karlsruher Lebensversicherung. Er ging auch auf die Planungen der Fusion mit der Württembergischen Versicherung ein. Anschließend stellte er Kennzahlen des Rechenzentrums vor, erklärte die ENDEVOR – Struktur in der Karlsruher LV und präsentierte das Unternehmensrelease – Verfahren in seinem Unternehmen. Schließlich gab er noch einen Überblick über die zeitliche Entwicklung von ENDEVOR in der KLV.

 

 

 

12. ENDEVOR Performance Verbesserungen, Erfahrungsbericht bei der  

      ITERGO - GmbH

 

Frau Maria Hackmann - Peters  stellte zunächst die ITERGO als zentralen IT- Dienstleister des ERGO-Konzerns vor. Anschließend gab sie einen Überblick der Performance – Probleme im Jahre 2005 im ENDEVOR – Umfeld und schilderte die Analysen, mit denen sie sich den Ursachen genähert hat. Schließlich ging sie ein auf daraus resultierende Maßnahmen wie „Jeder hat die Performance selbst mit in der Hand“ und „Einwirkung auf das Nutzerverhalten“. Wichtig waren auch regelmäßige Befragungen der Nutzer, was einen positiven Rückmeldungseffekt nach sich zog. Schließlich ging Frau Hackmann – Peters noch auf technische Optimierungen ein wie „Verlagerung des Datasets LSQLDICT in einen LSR-Pool“, „Neue Periode im WLM“ und Bereinigung von „Leichen“ aus den ACMQ - Datasets.

 

 

 

 

 

 

13.   Eclipse Plugin für ENDEVOR

 

Herr Edward Orlowski gab zunächst einen Überblick über verschiedene

Begriffe im Eclipse – Umfeld und wie diese in den ENDEVOR -Sprachgebrauch übersetzt werden können. So entspricht zum Beispiel der Begriff Repository einem Blick in den ENDEVOR Lifecycle oder der Begriff Projekt einem gefilterten Blick in eine ENDEVOR - Stage. Als Voraussetzung der Einbindung von ENDEVOR als Plugin für Eclipse nannte Herr Orlowski den CMEW - Server (Listenpreis 10.000 EUR), ENDEVOR 7 sp1 (mit einigen zusätzliche PTFs) sowie Eclipse 3.x (kostenfrei aus dem Web downloadbar). Schließlich gab Herr Orlowski noch eine Live-Demo der Aufrufe von Browse Element, Browse Listing  aus dem Plugin heraus.

 

 

 

14.   The Secret to Successfull User Communities – An empirical Analysis of 

       Computer Associates’ User Groups

 

Frau Celine Schulz schilderte die Ergebnisse ihrer Befragung der CA Usergroups und gab eine Liste der Kriterien erfolgreicher Usergroups. Signifikant dafür sind  unter anderem „Star Members“, „Offenheit der Usergroups“  und „Face-to-face – Interaktionen“. Sehr interessant war auch Ihre empirisch untermauerte Erkenntnis, daß man durch Teilnahme an den Usergroups und den Usergroup – Aktivitäten einen beachtlichen Teil seiner täglichen Arbeitszeit einsparen kann.

 

 

 

15.   Bericht von CARE und CA-World 2005

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CARE und CA-World 2005 Die CARE fand statt von 12.11. – 13.11.05 mit ca. 140 Teilnehmern aus über 20 Staaten, die CA - World vom 13.11. – 17.11.05 mit diesmal weniger als 10.000 Teilnehmern. Wichtige Themen auf der CA - World waren der DAR – Prozeß,  Besprechungen mit den CA – Verantwortlichen, Usergroup – Charter und Strukturen der Usergroups. Die CA -World  war technischer als letztes Jahr mit Schwerpunkt auf dem Mainframe. Weitere Informationen findet man im Internet unter 

http://ca.com/caworld , http://agendas.ca.com/agendas , www.inuge.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.   Termin, Ort und Themen der nächsten DENK

 

Die nächste DENK findet statt Anfang März 2007 in Potsdam.

 

Als Themen der nächsten DENK wurden bereits gesammelt:

 

·         Bind Analyzer in Prozessoren /                         

     Impact Analyse mittels Repository                                  Johannes Radmann

·         Erfahrungsbericht zum Einsatz von WD4Z                                                           und Anbindung an ENDEVOR                                              Rolf Glaß

·         Websphere Deployments unter ENDEVOR                  Dr. Andreas Karst

·         Der Type SCLDEF                                                         NN

 

 

 

 

 

 

Düsseldorf, im März 2006

Dr. Andreas Karst.