21. DENK - Mannheim (30.11.2006)

Protokoll

 

1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy eröffnete die 21. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert Flügel, Präsident der DENK, begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und stellte die Agenda der 21. DENK vor. Herr Alexy stellte anschließend  nochmals den Tagungsort der nächsten DENK (Potsdam) zur Disposition, weil es im Nachgang zur 20. DENK noch einige Bedenken hinsichtlich der Erreichbarkeit von Potsdam gab. Der Tagungsort Potsdam für die 22. DENK wurde jetzt aber einstimmig bestätigt.

 

 

 

2.      Kurzvorstellung der Teilnehmer

 

Aufgrund vieler neuer Mitglieder stellten sich alle Teilnehmer der 21. DENK vor:

 

·         Herr Werner Brunner von der Abraxas Informatik AG

·         Herr Dr. Andreas Karst von der ARAG-IT GmbH

·         Herr Klaus Böhme von der Atos Origin GmbH

·         Herr Reiner Pogatschnik von der Atos Origin GmbH

·         Herr Gabriel  Di Loreto von der Basler Versicherung

·         Herr Thomas Bertschin von der Basler Versicherungen

·         Herr Walter Heer von der Concordia Krankenkasse

·         Herr Wilhelm Alexy von der FIDUCIA IT AG

·         Herr Johannes C. Maennel von der Fiducia IT AG

·         Herr Norbert Flügel von der ITF Systemberatung

·         Frau Andrea Zech von der Lufthansa Systems

·         Herr Ralf Ponschek von den LVM Versicherungen

·         Herr Engin Babayigit von der SEB Bank

·         Herr Helmut Steinmetz von der Sparkassen-Informatik

·         Herr Matthias Knoop von der Thomas Cook AG

·         Herr Wilhelm Raitz von der Firma wiracon

 

      Von Seiten CA waren anwesend:

 

·         Herr Prajval Parthasarathy,  vice president

·         Herr Jan van Kan, Level 2 support

·         Herr Rüdiger Marx, Level 1 support

 

 

 

 

3.      ENDEVOR Change Manager Technical - here and beyond

 

Herr Jan van Kan ging sowohl auf die Neuerungen von ENDEVOR r7 als auch auf die Planungen für r12 ein. Das Release 7.0 ist seit Februar 2005 GA und hat folgende Neuerungen:

- Multiple Entry Stages: Es gibt eine neue Option in der C1DEFLTS, die es erlaubt, einen ADD oder Edit in Stage 1 oder direkt auch in der Stage 2 zu machen.

- Global Type Sequencing: Es gibt ein System - übergreifende Type Sequence, zu steuern über ein Member einer PARMLIB.

- Dynamic Approvers: Können dynamisch nach dem CAST von existierenden Approvern hinzugefügt werden.

- Package Shipment Enhancements: Es gibt neu eine „Last Shipment Information“ und „Shipment History“

- SCL - Input für die API wird möglich.

- Verbesserte Komponentenlisten: Es erfolgt eine Aktualisierung der Output - Komponenten beim Move, wenn die Komponentenliste mit BC1PMVCL kopiert wird.

- MCF User Data: Es gibt eine neue Möglichkeit, beliebige User - Daten (maximal 80 Byte) für Elemente im MCF abzulegen, vorerst nur mit Exit – Programmen.

- Zusätzlicher Wildcard Support: Vollständiges Wildcarding von Environment, Stage, System, Subsystem, Type und Element ist jetzt in der API und für CSV möglich.

 

Sodann ging Herr van Kan noch auf die Neuerungen r7 sp1 ein. R7 sp1 ist seit September 2005 GA und bietet die folgenden Neuerungen:

-  Einfachere Email Notification über das Programm Interface BC1PMLIF

- Elimination von Autorisierungsanforderungen (bei CSV, PDM, Reports, Footprint Extract)

-  Die Option Element Fetch for Synchronisation

-  Element Registration Reg. Output

-  CCID und Comment sitzungsübergreifend gespeichert

 

Zu  r7 sp2, welches seit August 2006 GA ist, nannte Herr van Kan:

 

- Bei Move und Transfer sind die Source – bzw. Target – Symbolics auch im Generate Prozessor verfügbar

- Es gibt eine neue Option „LISTING“ für den Print - Befehl in der SCL, um Umwandlungslisten zu drucken.

- Package Shipment ist jetzt auch mit CMEW  (Change Manager Enterprise Workbench) möglich.

- Es können auch leere Pakete ohne Aktionen erzeugt werden.

 

 

Voraussichtlich im Januar 2007 wird r7 sp3 GA. Dieses Servicepack besteht aus rund 90 Fixes zu sp2 und hat nur eine Neuerung:

- Beim Move eines Elementes mit der Option „SYNC=YES“ gibt es eine neue Message SMGR117 „ELEMENT WILL BE SYNCHRONIZED WITH NEXT ELEMENT UP THE MAP “.  Das Suffix dieser Message (I / W / C) kann in der ENCOPTBL festgelegt werden.

 

 

Zu den Planungen für r12, das voraussichtlich in etwa einem Jahr GA wird, nannte Herr van Kan:

-  „Best of Harvest and ENDEVOR“

-  Mehr CCID – basierte Funktionalität

-  Parallel action processing

-  Persistent Packages

-  Usability Enhancements

-  Age driven Element version (mehr als 99 Levels möglich)

-  Weitere CSV-Enhancements

-  Interfaces mit den CA -Tools Service Desk und Clarity

-  Eclipse Plugin für ENDEVOR (Quick Edit vom PC aus)

 

Weitere Ideen bei CA für r12 sind in Planung:

- Pre - and post - action processing

- Online Forms (elektronische Formulare wie im Harvest)

- Move with history auch für Komponentenlisten 

- Alternate Id für USS -  / HFS – Files

- ACMQ - Filter

- CM-Tracker und Audit Trails sind geplant

         

Zu den Usability Enhancements zeigte Herr van Kan noch einige Screen Shots. So

kann man beispielsweise in r12 im QuickEdit mit PF11 nach rechts blättern und sich

weitere Informationen aus dem MCF wie Prozessorgruppe, CCID, Userid etc.

anzeigen lassen.

 

 

 

4.      Erfahrungen der Anwender mit ENDEVOR r7

 

Herr Alexy schilderte, dass er von r7 sp2  wieder zurück auf sp1 musste. Die Gründe waren:

- Bei einem Compile wurden in der SDSF-Anzeige, anstatt wie bisher 3 Lines, 21 Lines erzeugt, was bei den Entwicklern zu einiger Verärgerung führte, da niemand mehr auf die Schnelle den wesentlichen Output fand.

- Den letztendlichen Ausschlag hat das folgende Problem gegeben:  Ein Element wird mit einem Suffix kopiert. Anschließend können Elemente, welche bis auf den Suffix identisch mit dem Elementnamen sind, nicht mehr kopiert werden. Die Fiducia benötigt das, um bei Levelüberlauf (99) das 'volle' Element wegzusichern und anschließend eine neue Version ohne Suffix anzulegen. Zusätzlich wurde bei Umgehungsversuchen (mit legalen SCL - Mitteln) der Elementkatalog beschädigt.  Da die Fiducia ohne die Kopierfunktion nicht weiterarbeiten kann, musste wieder auf r7 sp1 zurückgegangen werden.

 

Herr Dr. Karst schilderte seine Erfahrungen mit r7 in der ARAG-IT: Produktiv läuft immer noch Release 4, seit über einem Jahr (August 2005) war r7 sp1 im Test und konnte aufgrund vieler Fehler nicht eingeführt werden. In der ARAG-IT ist nun seit August 2006 r7 sp2 im Test, aber auch dieses Servicepack konnte aufgrund  vorhandener KO - Kriterien noch immer nicht eingeführt  werden. Die derzeitigen    KO - Kriterien sind:

- Beim Move eines Elementes, bei dem die Next Processor Group auf eine andere Gruppe gemapped ist, wird dies in manchen Situationen als Prozessorgruppenwechsel erkannt und ENDEVOR versucht, den Delete Processor der alten Prozessorgruppe auszuführen, obwohl diese Prozessorgruppe auf der Zielstage überhaupt nicht definiert ist.

-  SMGR116C should be SMGR116W if SYNC=YES in Move Action.

Für beide Issues sind PTFs vorhanden und in Arbeit. Sofern die Tests erfolgreich sind, ist ein Upgrade auf r7 sp2 nun im ersten Quartal 2007 vorgesehen.

 

Herr Flügel schilderte Fehler in r7 sp2, die bei der Bank Julius Bär und der First Data (die frühere GZS) aufgetreten sind:

-Transfer:

- Wenn ein Transfer ohne BYPASS DEL ausgeführt wird, ist der implizite

      Delete von der Source Stage ohne Paket möglich, auch wenn die Source

      Stage an sich mit einer Approvergruppe versehen ist è mittlerweile gibt es

      ein PTF, das eine Option IMPLICITE DELETE in der ENCOPTBL erstellt,

      über die man festlegen  kann, dass dieser Delete im Transfer doch auch

      Paket-verarbeitungspflichtig ist.

   - Transfer von ausserhalb einer map transferiert alle level, WITH HISTORY wird

     automatisch gesetzt, lässt sich nicht ausschalten.

-    Transfer mit Move Proc erlaubt kein element rename auch wenn BYPASS

      GENERATE PROCESSOR gesetzt ist

- Errors copy component list in processor:

   - BC1PMVCL am Anfang è 2 levels werden erzeugt, das erste vom generate proc (inputs vom generate proc, outputs vom move proc), das zweite vom move proc     (inputs vom  move proc, outputs vom move proc)

   - BC1PMVCL am Ende è nur ein level wird erzeugt (inputs vom generate proc, outputs vom move proc)

   - BC1PMVCL in der Mitte è Chaos

-  Bei  PDS/E Loadlibs erscheinen manchmal  output components als input components

-  User related output components werden anders behandelt als direkte output components: Sie erzeugen ein zusätzliches Komponentenlisten Level. Dies sollte einheitlich sein (DAR)

- ACMQ:

   - Neue Spalte R für user related components

   - Der Rest wird um ein Byte nach rechts verschoben (Probleme bei

     Scannern!)

   - „R“ erscheint in manchen Fällen auch in Spalte 71

   -  Mehr Zeilen als vorher, mehr „* “ – Informationen

- Alternate ID: Ab z/os 1.7 wird bei Execio auf SYSOUT INTRD nicht mehr auf

  die  Alternate ID umgeschaltet, sondern die Userid des Users benutzt

- QuickEdit:

   - Copyelm verlangt override signout falls das kopierte Element signouted ist

     (Probleme speziell auch in selbstgeschriebenen Macros, die COPYELM

     benutzen)

DAR: Der Edit auf ein Element sollte verboten werden, wenn das Element in  der Map vor dem Editierten schon existiert

 

Herr Steinmetz beschrieb Probleme bei der Sparkassen Informatik: Zum einen gab es

häufigere S878-Probleme, zum andern war der Default gerade vertauscht, der

besagt, dass der Jobsubmit, den man durch einen IEBGENER auf den internal reader

im Prozessor erhält, unter der Alternate ID läuft. Es muß jetzt in der ENCOPTBL

explizit  ENHOPT INTRDR_ALTID=ON  gesetzt werden.

 

Herr Jan van Kan gab  folgende Hinweise:

- Bei allen Abbrüchen der Art 80A oder S878 im Online Bereich sollte man  

einen Slip Trap auf die eigene Userid setzen lassen und den daraus

gewonnenen SVC-Dump direkt an CA zu senden.

- Wenn eine Rexx in einem Prozessorstep über IKJEFT01 gerufen wird und in der Rexx dann Datasets allokiert werden, so läuft das ab r7 unter der Alternate ID.  Sofern das vermieden werden soll, muß der Prozessorstep mit der Option ALTID=N laufen.

 

Herr Böhme schilderte noch das Problem, dass der DB2-Bind im Prozessor im

Foreground unterhalb des BC1PTMP0 nicht mehr korrekt funktioniert, da seit r7 nicht

mehr die im Prozessorstep angegebene Steplib gezogen wird, sondern die Linkliste

durchsucht wird, wo aber DSNLOAD und DSNEXIT eines anderen DB2 eingetragen

sind.

 

5.        Bericht von CARE und CA-World 2005

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CARE und CA-World 2005. Die CARE fand statt  von 12.11. – 13.11.05 mit ca. 140 Teilnehmern aus über 20 Staaten, die CA - World vom 13.11. – 17.11.05 mit diesmal weniger als 10.000 Teilnehmern. Wichtige Themen auf der CA - World waren der DAR – Prozess,  Besprechungen mit den CA – Verantwortlichen, Usergroup – Charter und Strukturen der Usergroups. Die CA -World  war technischer als im Jahr 2004, und der Schwerpunkt lag auf dem Mainframe. Weitere Informationen findet man im Internet unter 

http://ca.com/caworld , http://agendas.ca.com/agendas , www.inuge.com

 

Neu war, dass die internationalen Usergroups, wie etwa die INUGE (International Usergroup of ENDEVOR), auch für andere CA - Produkte aufgebaut werden sollen. Dazu werden von der CA die so genannten PLCs (Product Line Community) für jedes Produkt gegründet. Hier kann sich über das Internet jedes Mitglied einer Usergroup registrieren lassen und bekommt dann direkt von der CA regelmäßig Infos über Neuerungen des Produktes sowie Einladungen zu den regelmäßig stattfindenden Webcasts.

 

Anmeldung zu PLC unter http://causergroups.ca.com/UserGroups/

 

Die nächst CA-World findet vom 22. – 26. April 2007 wieder in Las Vegas statt.

 

Alle DENK Mitglieder werden gebeten, sich ein neues Motiv für den Button 2007 zu überlegen.

 

 

 

 

Düsseldorf, im Dezember 2006

Dr. Andreas Karst.

 

Vorträge

Vortragende(r) Thema Handyout

  
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1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy eröffnete die 21. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert Flügel, Präsident der DENK, begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und stellte die Agenda der 21. DENK vor. Herr Alexy stellte anschließend  nochmals den Tagungsort der nächsten DENK (Potsdam) zur Disposition, weil es im Nachgang zur 20. DENK noch einige Bedenken hinsichtlich der Erreichbarkeit von Potsdam gab. Der Tagungsort Potsdam für die 22. DENK wurde jetzt aber einstimmig bestätigt.

 

 

 

2.      Kurzvorstellung der Teilnehmer

 

Aufgrund vieler neuer Mitglieder stellten sich alle Teilnehmer der 21. DENK vor:

 

·         Herr Werner Brunner von der Abraxas Informatik AG

·         Herr Dr. Andreas Karst von der ARAG-IT GmbH

·         Herr Klaus Böhme von der Atos Origin GmbH

·         Herr Reiner Pogatschnik von der Atos Origin GmbH

·         Herr Gabriel  Di Loreto von der Basler Versicherung

·         Herr Thomas Bertschin von der Basler Versicherungen

·         Herr Walter Heer von der Concordia Krankenkasse

·         Herr Wilhelm Alexy von der FIDUCIA IT AG

·         Herr Johannes C. Maennel von der Fiducia IT AG

·         Herr Norbert Flügel von der ITF Systemberatung

·         Frau Andrea Zech von der Lufthansa Systems

·         Herr Ralf Ponschek von den LVM Versicherungen

·         Herr Engin Babayigit von der SEB Bank

·         Herr Helmut Steinmetz von der Sparkassen-Informatik

·         Herr Matthias Knoop von der Thomas Cook AG

·         Herr Wilhelm Raitz von der Firma wiracon

 

      Von Seiten CA waren anwesend:

 

·         Herr Prajval Parthasarathy,  vice president

·         Herr Jan van Kan, Level 2 support

·         Herr Rüdiger Marx, Level 1 support

 

 

 

 

3.      ENDEVOR Change Manager Technical - here and beyond

 

Herr Jan van Kan ging sowohl auf die Neuerungen von ENDEVOR r7 als auch auf die Planungen für r12 ein. Das Release 7.0 ist seit Februar 2005 GA und hat folgende Neuerungen:

- Multiple Entry Stages: Es gibt eine neue Option in der C1DEFLTS, die es erlaubt, einen ADD oder Edit in Stage 1 oder direkt auch in der Stage 2 zu machen.

- Global Type Sequencing: Es gibt ein System - übergreifende Type Sequence, zu steuern über ein Member einer PARMLIB.

- Dynamic Approvers: Können dynamisch nach dem CAST von existierenden Approvern hinzugefügt werden.

- Package Shipment Enhancements: Es gibt neu eine „Last Shipment Information“ und „Shipment History“

- SCL - Input für die API wird möglich.

- Verbesserte Komponentenlisten: Es erfolgt eine Aktualisierung der Output - Komponenten beim Move, wenn die Komponentenliste mit BC1PMVCL kopiert wird.

- MCF User Data: Es gibt eine neue Möglichkeit, beliebige User - Daten (maximal 80 Byte) für Elemente im MCF abzulegen, vorerst nur mit Exit – Programmen.

- Zusätzlicher Wildcard Support: Vollständiges Wildcarding von Environment, Stage, System, Subsystem, Type und Element ist jetzt in der API und für CSV möglich.

 

Sodann ging Herr van Kan noch auf die Neuerungen r7 sp1 ein. R7 sp1 ist seit September 2005 GA und bietet die folgenden Neuerungen:

-  Einfachere Email Notification über das Programm Interface BC1PMLIF

- Elimination von Autorisierungsanforderungen (bei CSV, PDM, Reports, Footprint Extract)

-  Die Option Element Fetch for Synchronisation

-  Element Registration Reg. Output

-  CCID und Comment sitzungsübergreifend gespeichert

 

Zu  r7 sp2, welches seit August 2006 GA ist, nannte Herr van Kan:

 

- Bei Move und Transfer sind die Source – bzw. Target – Symbolics auch im Generate Prozessor verfügbar

- Es gibt eine neue Option „LISTING“ für den Print - Befehl in der SCL, um Umwandlungslisten zu drucken.

- Package Shipment ist jetzt auch mit CMEW  (Change Manager Enterprise Workbench) möglich.

- Es können auch leere Pakete ohne Aktionen erzeugt werden.

 

 

Voraussichtlich im Januar 2007 wird r7 sp3 GA. Dieses Servicepack besteht aus rund 90 Fixes zu sp2 und hat nur eine Neuerung:

- Beim Move eines Elementes mit der Option „SYNC=YES“ gibt es eine neue Message SMGR117 „ELEMENT WILL BE SYNCHRONIZED WITH NEXT ELEMENT UP THE MAP “.  Das Suffix dieser Message (I / W / C) kann in der ENCOPTBL festgelegt werden.

 

 

Zu den Planungen für r12, das voraussichtlich in etwa einem Jahr GA wird, nannte Herr van Kan:

-  „Best of Harvest and ENDEVOR“

-  Mehr CCID – basierte Funktionalität

-  Parallel action processing

-  Persistent Packages

-  Usability Enhancements

-  Age driven Element version (mehr als 99 Levels möglich)

-  Weitere CSV-Enhancements

-  Interfaces mit den CA -Tools Service Desk und Clarity

-  Eclipse Plugin für ENDEVOR (Quick Edit vom PC aus)

 

Weitere Ideen bei CA für r12 sind in Planung:

- Pre - and post - action processing

- Online Forms (elektronische Formulare wie im Harvest)

- Move with history auch für Komponentenlisten 

- Alternate Id für USS -  / HFS – Files

- ACMQ - Filter

- CM-Tracker und Audit Trails sind geplant

         

Zu den Usability Enhancements zeigte Herr van Kan noch einige Screen Shots. So

kann man beispielsweise in r12 im QuickEdit mit PF11 nach rechts blättern und sich

weitere Informationen aus dem MCF wie Prozessorgruppe, CCID, Userid etc.

anzeigen lassen.

 

 

 

4.      Erfahrungen der Anwender mit ENDEVOR r7

 

Herr Alexy schilderte, dass er von r7 sp2  wieder zurück auf sp1 musste. Die Gründe waren:

- Bei einem Compile wurden in der SDSF-Anzeige, anstatt wie bisher 3 Lines, 21 Lines erzeugt, was bei den Entwicklern zu einiger Verärgerung führte, da niemand mehr auf die Schnelle den wesentlichen Output fand.

- Den letztendlichen Ausschlag hat das folgende Problem gegeben:  Ein Element wird mit einem Suffix kopiert. Anschließend können Elemente, welche bis auf den Suffix identisch mit dem Elementnamen sind, nicht mehr kopiert werden. Die Fiducia benötigt das, um bei Levelüberlauf (99) das 'volle' Element wegzusichern und anschließend eine neue Version ohne Suffix anzulegen. Zusätzlich wurde bei Umgehungsversuchen (mit legalen SCL - Mitteln) der Elementkatalog beschädigt.  Da die Fiducia ohne die Kopierfunktion nicht weiterarbeiten kann, musste wieder auf r7 sp1 zurückgegangen werden.

 

Herr Dr. Karst schilderte seine Erfahrungen mit r7 in der ARAG-IT: Produktiv läuft immer noch Release 4, seit über einem Jahr (August 2005) war r7 sp1 im Test und konnte aufgrund vieler Fehler nicht eingeführt werden. In der ARAG-IT ist nun seit August 2006 r7 sp2 im Test, aber auch dieses Servicepack konnte aufgrund  vorhandener KO - Kriterien noch immer nicht eingeführt  werden. Die derzeitigen    KO - Kriterien sind:

- Beim Move eines Elementes, bei dem die Next Processor Group auf eine andere Gruppe gemapped ist, wird dies in manchen Situationen als Prozessorgruppenwechsel erkannt und ENDEVOR versucht, den Delete Processor der alten Prozessorgruppe auszuführen, obwohl diese Prozessorgruppe auf der Zielstage überhaupt nicht definiert ist.

-  SMGR116C should be SMGR116W if SYNC=YES in Move Action.

Für beide Issues sind PTFs vorhanden und in Arbeit. Sofern die Tests erfolgreich sind, ist ein Upgrade auf r7 sp2 nun im ersten Quartal 2007 vorgesehen.

 

Herr Flügel schilderte Fehler in r7 sp2, die bei der Bank Julius Bär und der First Data (die frühere GZS) aufgetreten sind:

-Transfer:

- Wenn ein Transfer ohne BYPASS DEL ausgeführt wird, ist der implizite

      Delete von der Source Stage ohne Paket möglich, auch wenn die Source

      Stage an sich mit einer Approvergruppe versehen ist è mittlerweile gibt es

      ein PTF, das eine Option IMPLICITE DELETE in der ENCOPTBL erstellt,

      über die man festlegen  kann, dass dieser Delete im Transfer doch auch

      Paket-verarbeitungspflichtig ist.

   - Transfer von ausserhalb einer map transferiert alle level, WITH HISTORY wird

     automatisch gesetzt, lässt sich nicht ausschalten.

-    Transfer mit Move Proc erlaubt kein element rename auch wenn BYPASS

      GENERATE PROCESSOR gesetzt ist

- Errors copy component list in processor:

   - BC1PMVCL am Anfang è 2 levels werden erzeugt, das erste vom generate proc (inputs vom generate proc, outputs vom move proc), das zweite vom move proc     (inputs vom  move proc, outputs vom move proc)

   - BC1PMVCL am Ende è nur ein level wird erzeugt (inputs vom generate proc, outputs vom move proc)

   - BC1PMVCL in der Mitte è Chaos

-  Bei  PDS/E Loadlibs erscheinen manchmal  output components als input components

-  User related output components werden anders behandelt als direkte output components: Sie erzeugen ein zusätzliches Komponentenlisten Level. Dies sollte einheitlich sein (DAR)

- ACMQ:

   - Neue Spalte R für user related components

   - Der Rest wird um ein Byte nach rechts verschoben (Probleme bei

     Scannern!)

   - „R“ erscheint in manchen Fällen auch in Spalte 71

   -  Mehr Zeilen als vorher, mehr „* “ – Informationen

- Alternate ID: Ab z/os 1.7 wird bei Execio auf SYSOUT INTRD nicht mehr auf

  die  Alternate ID umgeschaltet, sondern die Userid des Users benutzt

- QuickEdit:

   - Copyelm verlangt override signout falls das kopierte Element signouted ist

     (Probleme speziell auch in selbstgeschriebenen Macros, die COPYELM

     benutzen)

DAR: Der Edit auf ein Element sollte verboten werden, wenn das Element in  der Map vor dem Editierten schon existiert

 

Herr Steinmetz beschrieb Probleme bei der Sparkassen Informatik: Zum einen gab es

häufigere S878-Probleme, zum andern war der Default gerade vertauscht, der

besagt, dass der Jobsubmit, den man durch einen IEBGENER auf den internal reader

im Prozessor erhält, unter der Alternate ID läuft. Es muß jetzt in der ENCOPTBL

explizit  ENHOPT INTRDR_ALTID=ON  gesetzt werden.

 

Herr Jan van Kan gab  folgende Hinweise:

- Bei allen Abbrüchen der Art 80A oder S878 im Online Bereich sollte man  

einen Slip Trap auf die eigene Userid setzen lassen und den daraus

gewonnenen SVC-Dump direkt an CA zu senden.

- Wenn eine Rexx in einem Prozessorstep über IKJEFT01 gerufen wird und in der Rexx dann Datasets allokiert werden, so läuft das ab r7 unter der Alternate ID.  Sofern das vermieden werden soll, muß der Prozessorstep mit der Option ALTID=N laufen.

 

Herr Böhme schilderte noch das Problem, dass der DB2-Bind im Prozessor im

Foreground unterhalb des BC1PTMP0 nicht mehr korrekt funktioniert, da seit r7 nicht

mehr die im Prozessorstep angegebene Steplib gezogen wird, sondern die Linkliste

durchsucht wird, wo aber DSNLOAD und DSNEXIT eines anderen DB2 eingetragen

sind.

 

5.        Bericht von CARE und CA-World 2005

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CARE und CA-World 2005. Die CARE fand statt  von 12.11. – 13.11.05 mit ca. 140 Teilnehmern aus über 20 Staaten, die CA - World vom 13.11. – 17.11.05 mit diesmal weniger als 10.000 Teilnehmern. Wichtige Themen auf der CA - World waren der DAR – Prozess,  Besprechungen mit den CA – Verantwortlichen, Usergroup – Charter und Strukturen der Usergroups. Die CA -World  war technischer als im Jahr 2004, und der Schwerpunkt lag auf dem Mainframe. Weitere Informationen findet man im Internet unter 

http://ca.com/caworld , http://agendas.ca.com/agendas , www.inuge.com

 

Neu war, dass die internationalen Usergroups, wie etwa die INUGE (International Usergroup of ENDEVOR), auch für andere CA - Produkte aufgebaut werden sollen. Dazu werden von der CA die so genannten PLCs (Product Line Community) für jedes Produkt gegründet. Hier kann sich über das Internet jedes Mitglied einer Usergroup registrieren lassen und bekommt dann direkt von der CA regelmäßig Infos über Neuerungen des Produktes sowie Einladungen zu den regelmäßig stattfindenden Webcasts.

 

Anmeldung zu PLC unter http://causergroups.ca.com/UserGroups/

 

Die nächst CA-World findet vom 22. – 26. April 2007 wieder in Las Vegas statt.

 

Alle DENK Mitglieder werden gebeten, sich ein neues Motiv für den Button 2007 zu überlegen.

 

 

 

 

Düsseldorf, im Dezember 2006

Dr. Andreas Karst.