24. DENK - Koblenz (17.03. - 18.03.2008)

Protokoll

 

1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy eröffnete die 24. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert Flügel, Präsident der DENK, begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und ging auf die Agenda der 24. DENK ein. Ferner stellte er die Herren Dr. Andreas Karst (Schriftführer) und Willy Raitz (Webmaster) als weitere Mitwirkende der DENK vor. Von Seiten CA konnten begrüßt wurden Herr Rüdiger Marx, Herr Jan van Kan sowie Herr Lubomir Slivka.

 

 

 

2.      Kurzvorstellung der neuen Teilnehmer

 

Als neue Mitglieder der 24. DENK stellten sich vor:

 

·         Herr Robert Vollmannshauser von der W&W Informatik GmbH

·         Herr Udo Partsch von der SoforTe GmbH

·         Herr Thomas Belgardt von der DWP-Bank

·         Herr Stefan Schneider von der Q Group Consulting

 

 

 

3.      RDz und Anbindung an ENDEVOR

 

Herr Stefan Schneider von der Q Group Consulting stellte zunächst die Vorzüge der Produktes „RDz – Rational Developer for system z“ vor und ging dann auf die Möglichkeiten der Anbindung an ENDEVOR ein.

 

 

 

4.      Das UVD Bond-Projekt

 

Herr Edward Orlowski von der UVD stellte ein Projekt bei einem Kunden vor, in dem es um den Aufbau eines Repositories zur plattformübergreifenden Impact Analysis ging. Dazu wurde ein so genanntes BOND Repository mit so genannten Version Brokern aufgebaut. In dem Repository sind nur Links auf die darzustellenden Daten vorhanden, dadurch ist es immer aktuell. Als Technik der Realisierung nannte Herr Orlowski .NET und Subversion, weiteres Ziel ist auch das Einstellen von Testdatenbeständen in das Repository.

 

 

 

5.      CA-Education

 

Herr Rüdiger Marx wies darauf hin, dass von CA ein Kurs für neue Administratoren geplant ist vom 05. – 09.05.08. Wünsche für weitere Termine können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.    gesendet werden.

 

 

 

 

 

 

6.      ENDEVOR r12 and beyond

 

Herr Jan van Kan ging zunächst auf den Fehler „043C – the maximum number of allocations is reached“ ein, der etwa bei Paketen mit mehr als 100 Moves vorkommt. Er empfahl zur Behebung „FREE=CLOSE“ bei allen SYSOUT Datasets und zusätzlich den Apply des PTFs P005381. Danach ging er noch ein auf die TECNOTE TEC437550 (siehe auch Protokoll der letzten DENK in Mannheim). Er wies darauf hin, dass das PTF P005154 ab r7 sp4 im Maintanance Release enthalten ist.

Anschließend präsentierte er die neuen Features von r12. ENDEVOR r12 ist GA seit Oktober 2007, r12 sp1 kommt wohl bis Mitte 2008. Als Schlagworte für r12 nannte er:

·         Concurrent Action Processing Capability

·         Promotion Packages (neue Paketattribut, ab sp1 neue Display Options bei Package Display). Zu den Promotion Packages präsentierte Herr van Kan auch noch eine Life Demo.

·         Eine Map-übergreifende Suche im ENDEVOR ist jetzt möglich.

·          „LL“ nun auch verfügbar für „Standard“ ENDEVOR

·         Es gibt ein Concurrent Development Notification Facility

·         Element Delta Retention by age

·         Automated element version rolling (mehr als 99 Level sind jetzt möglich)

·         Es gibt weitere CSV Utility extensions

·         Processor enhancements (ALLOC = LMAP/PMAP)

·         Neue Installation Standards

o        Gemeinsames CSI mit anderen CA – Produkten

o        Es gibt eine SAMPLE Library

o        Es gibt einen zentralen Include für STEPLIB und CONLIB

·         Anpassungen für die RACF “TEMPDSN” Option

·         Dokumentation nur noch als PDF

·         Keine Konvertierung von Daten für r7 -> r12 erforderlich

·         Es gibt ein Hyper PTF um in r7 schon mehr als 99 Levels anzuzeigen

 

Darüber hinaus sind bis Ende 2008 geplant:

·         Eine neue ENDEVOR Web Service Task

·         Erweiterungen für das Eclipse Plugin

·         Search and Replace Utility auch für Komponentenlisten

·         Eine email Option für <<out of sync>>

 

ENDEVOR r7 ist noch bis 01.05.2009 in der Wartung, der Termin könnte aber eventuell noch nach hinten geschoben werden.

 

7.      Package Processing in eigener Oberfläche

 

Herr Andreas Grawitter von der HVB Information Services GmbH stellte zunächst einige Kennzahlen seines Unternehmens vor und ging danach auf den ENDEVOR – Aufbau und das Package Handling bei der HVB ein. Durch eigene Oberflächen kommt der Anwender so gut wie gar nicht in Berührung mit der ENDEVOR Original Oberfläche. Anschließend  präsentierte Herr Grawitter noch eine Life Demo zum Package Handling in seiner Firma und schließlich ging er auch noch auf die technischen Hintergründe des Package Handlings ein.

 

 

 

8.      SCM-Anbindung an RDz mit CARMA

 

Zunächst ging Herr Udo Partsch von der SoforTe auf die theoretischen Grundlagen des CARMA ein. Anschließend schilderte Frau Almut Geiger von der HVB Information Services GmbH die Vorgeschichte, Motivation und Lösung der Anbindung von ENDEVOR an RDz bei der HVB und präsentierte dazu noch eine Life Demo.

 

 

 

9.      SCL-Verwaltung unter ENDEVOR bei der ARAG IT

 

Frau Gisela Lassahn von der ARAG IT stellte sich als Kollegin von Herrn Dr. Karst  vor und ging dann darauf ein, wie die administrative SCL der ARAG IT (für die Definition und das Löschen von Systemen, Subsystemen, Typen, Prozessorgruppen, Symbolic Overrides und Approvergruppen sowie Approver Relations) unter ENDEVOR verwaltet wird. Sie schilderte die Aufteilung der SCL in Elemente und wie beim Move in die administrative Produktion die SCL ausgeführt und das Ergebnis wieder in die Liste geschrieben wird. Schließlich ging sie noch auf eigens geschriebene Jobs ein, die der Administration zum Abzug der Definitionen neuer (geklonter) Systemen, zur Erweiterung bestehender Definitionen auf neue Environments und zur Vervielfältigung von Typ- und/oder Prozessorgruppendefinitionen (inklusive Symbolic Overrides) über Systeme hinweg dienen.

 

 

 

10. Anregungen und Kritik  zur DENK

 

       Hierzu gab es keine Wortmeldungen.

 

 

 

11.  Strukturdokumentation der Rexx – Oberfläche und der Prozessoren in einem Repository.

 

Frau Anja Thiel von der Sparkasseninformatik stellte zunächst einige Kennzahlen ihrer Firma vor und ging dann darauf ein, wie in Ihrer Firma die Crossreferenzen zwischen den administrativen Objekten mittels Rochade verwaltet werden. Hierdurch können etwa die folgenden Fragestellungen komfortabel beantwortet werden:

-          Welche Prozessoren müssen nach Änderung eines Includes neu umgewandelt werden?

-          Welche Prozessoren werden überhaupt noch genutzt?

-          Zu welchem Typ gehört ein Prozessor?

-          Welches Includes wird nicht mehr benutzt?

 

 

 

12.  All about concurrent action processing

 

Herr Lubomir Slivka ging zunächst auf die neuen Circular References im ACMQ ab r12 sp1 ein. Diese treten zum Beispiel auf, wenn ein Element A ein Element B referenziert, dieses wieder ein Element C und dieses wieder das Element A. Er erklärte, dass man ab r12 sp1 im ACMQ Panel auswählen kann, ob man circular, indirect und/oder related References ausschließen will. Gleiche Möglichkeiten des Exclude gibt es in der SCL des List Befehles.

Anschließend ging Herr Slivka ausführlich auf die Möglichkeiten des concurrent action processing in r12 ein: Das concurrent action processing ist immer dann von Vorteil, wenn viele Elemente (> 40) in einem Job oder einem Paket behandelt werden sollen. Unterstützte Aktionen sind ADD, UPDATE, MOVE, GENERATE, DELETE, RETRIEVE, SIGNIN und TRANSFER (ENDEVOR nach ENDEVOR). In diesen Fällen sorgt das concurrent action processing dafür, dass der Job mit den vielen Aktionen automatisch passend zur global Typesequence in parallel laufende Subtasks aufgeteilt wird. In Tests konnte eine Zeitersparnis bis zu 70% erreicht werden. Herr Slivka schilderte ausführlich die Architektur, die notwendigen Implementationsschritte mit Empfehlungen der Einstellungen und führte dann Life einige Beispiele vor. 

 

 

 

13.  Tipps und Tricks

 

·         Herr Dr. Karst von der ARAG IT stellte die notwendigen Änderungen vor, um den Execio auf den internal reader anstatt in einer CLIST in einer Rexx durchzuführen, vor: Zusätzlich zum Apply des APAR QO91453 (PTF P005154) muss an den Stellen, an denen der Execio auf den internal reader gemacht wird, noch folgendes codiert werden:

"alloc file(LGNT$$$I) dummy"                                

"alloc file(LGNT$$$O) dummy"                                

"execio 0 diskr LGNT$$$I (open)"  

 

                          

"execio "queued()" diskw "arb_ddnam" (finis) "              

                                                         

"execio 0 diskr LGNT$$$I (finis)"                           

"execio 0 diskr LGNT$$$O (open)"                             

"execio 0 diskr LGNT$$$O (finis)"                           

"free file(LGNT$$$I)"                                       

"free file(LGNT$$$O)"  

 

·         Herr Flügel ging auf die Möglichkeiten des Memberlöschens mit IDCAMS und DISP=SHR ein (dann klappt das Löschen auch, wenn ein anderer User die Datei ebenfalls mit SHR allokiert hat).

·         Ferner gab er den Tipp, bei API-Abfragen in einer Rexx das API-Programm mittels des Aufrufs address "LINKPGM" APIPGM01 parm_pgm zu rufen. Dann hat man die Möglichkeit, die API erst am Schluss mit SHUTDOWN zu schließen, was einen ernormen Performancegewinn ergibt (ruft man dies nicht so auf, erhält man einen Abbruch A03).

·         Herr Flügel forderte von CA, dass auch das CONAPI-Programm dahingehend erweitert wird, dass die API erst am Ende von ENDEVOR (also etwa am Ende eines Paketjobs) automatisch geschlossen wird. Dann könnte man sich das Schließen der API im Prozessor sparen und hätte auch hier einen Performancegewinn.

·         Schließlich schilderte er noch ein von Ihm entwickeltes Verfahren, wie er Lademodule unter ENDEVOR verwaltet. Dabei wird die Ausgabe eines XMIT vor dem ADD so verändert, dass Eingabedatei, Userid, etc. auf feste Werte gesetzt werden. Ein RECEIVE im Generateprozessor erstellt das ursprüngliche Load.

·         Herr Löffel ging darauf ein, wie er bei einem Kunden mit zwei unterschiedlichen C1DEFLTS arbeitete. Die Auswahl wird über den Exit ENUXSITE gesteuert.

·         Frau Thiel von der Sparkassen Informatik fragte, wie man die aktuelle Belegung der ESYMBOLS erhalten kann, vielleicht über API? Herr van Kan gab den Tipp, die Einträge mit Variablen über die übliche Technik unter DD * anzugeben und diese mit einem IEBGENER oder einer Rexx in die Spool zu schreiben.

·         Frau Hackmann-Peters von der ITERGO fragte, ob man im RLS (statt LServ) auch einen „ENDEVOR STOP“ realisieren kann, um alle ENDEVOR Aktionen zu unterbinden. Herr Löffel machte dazu den Vorschlag, alle User auf dem Elementkatalog zu ermitteln und diese dann zu canceln. Es wurden noch weitere Lösungsansätze diskutiert.

·         Ab DB2 V.8 sollte im COBOL-Compiler der SIZE – Parameter mindestens auf 8000K stehen, um Regionprobleme zu vermeiden.

·         Herr Steinmetz von der Sparkasseninformatik schilderte noch einen Fehler im ENDEVOR, bei dem trotz "Move with History" Levels verloren gehen: Man stelle sich 4 stages vor, der Einfachheit halber mit TEST1/2 und PROD1/2 bezeichnet. Die Map sei TEST1->TEST2->PROD2 und Quickfixes gehen über PROD1->PROD2. Das Element M stehe in PROD2 mit dem Base Level 01.00 und dem current Level 01.10. Nun werde das Element M in TEST1 geändert und direkt nach TEST2 gemoved (Base Level 01.10, current Level 01.11). Weitere Änderungen von M werden in TEST1/2 gemacht bis das Element schließlich das current Level 01.16 in TEST2 hat.
Wird zu diesem Zeitpunkt ein Fix über PROD1 mit der Kopie 01.16 aus TEST2 gemacht und nach PROD2 gemoved, so steht in PROD2 das current Level 01.11 und das Element in TEST2 hat einen Synchronisationsfehler.
Werden anschließend über TEST1/2 noch weitere Änderungen gemacht und die current Level 01.17 und 01.18 erzeugt, wird anschließend ein „Move with History“  und „Synchronize=Y“ von TEST2 nach PROD2 gemacht, so verschwinden fehlerhafterweise die Änderungen, die in TEST1/2 in den Leveln 01.11, bis 01.15 gemacht worden waren. Herr van Kan bestätigte, dass man sich von Seiten CA dieses Fehlers annehmen wird.
Derselbe Fehler tritt auf, wenn das PROD2 01.11 nach TEST2 kopiert wird.

·         Herr Johannes Radman von der Wiener Allianz stellte die Frage, wie man Input Komponenten bei C-Compiles, die etwa durch die Search Option gefunden werden, monitoren kann. Herr van Kan gab den Tipp, die Bibliotheken im Prozessorstep zusätzlich in dem DD-Namen

//EN$DYN DD DISP=SHR,DSN=…,MONITOR=…,FOOTPRINT=…

//       DD DISP=SHR,DSN=…,MONITOR=…,FOOTPRINT=…

. . .

anzugeben.

 

 

 

14.  Steuerung der DB2-Binds bei Generate und Move

 

Herr Christian Zerfaß von der LBS stellte zunächst die ENDEVOR Maps der LBS vor und ging dann auf die DB2-Umgebungen in seinem Unternehmen ein. Er stellte die Namen der Collections vor und ging auf die Verfahren der DB2 Packagebinds in den verschiedenen Umgebungen ein.

 

 

 

15.  Bericht von der Development Buddy Conference

 

Herr Wilhelm Alexy von der Fiducia AG hat die Development Buddy Conference in London besucht. Außer ihm waren nur zwei weitere deutschsprachige Teilnehmer dabei. Von Seiten CA waren vertreten Herr John Dueckmann, Herr Eddie Glover sowie Herr Prajval Parthasarathy. Herr Alexy ging ausführlicher auf die beiden Vorträge „SOA and CA“ und „Parallel and concurrent development“ ein.

 

 

 

16. Bericht von der CARE und CA-World 2007

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CARE und CA-World 2007. Die CARE fand statt von 21.04. – 22.04.2007, die CA - World vom 22.- 26.04.2007 statt. Die nächste CA - World findet erst wieder statt vom 16.11. – 20.11.2008. Neu auf der letztjährigen CA – World war eine Life Cycle Management User Group, die aber nicht als Konkurrenz zur I-NUGE anzusehen ist. Informationen sind zu finden unter http://causergroups.ca.com/UserGroups/Welcome.aspx?ID=322  . Die Website der I-NUGE hat nun auch einen Weblog. Herr Flügel berichtete noch von dem Gesetz SOX aus den USA: Dies ist ein Gesetz zur Zertifizierung von EDV–Produkten, und hieraus resultieren auch so abstruse Interpretationen wie „Ein ADD darf nur noch vom Administrator durchgeführt werden“.  Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen das in Deutschland haben wird.

Weitere Informationen findet man im Internet unter 

http://www.ca.com/caworld
http://www.inuge.com/

 

 

 

17.  Termin, Ort und Themen der nächsten DENK

 

Die nächste InfoExchange in Mannheim findet erst wieder statt am 19./20.05.2009. Es wurde mehrheitlich beschlossen, die nächste große DENK (25. DENK) im Rahmen der InfoExchange vom 17. – 19.05.2008 in Mannheim abzuhalten. Dies gilt vorbehaltlich der Bestätigung von Frau Sibylle Ritthammer.

 

Sollte in Mannheim doch keine große DENK möglich sein, findet die nächste große DENK in Konstanz statt.

 

Es wurde vorgeschlagen, im zweiten Halbjahr 2008 einen Workshop  zum Release r12 durchzuführen.

 

 

Als Themen für die nächste DENK wurden bereits gesammelt:

 

·         Plattform übergreifende Impact Analyse                          à  Hr. Rolf Glaß

·         ENDEVOR Schnittstelle für DB2 von CA                        à  Hr. Achmed Löffel

·         Verwaltung von ACMQ-Komponenten im ENDEVOR    à  Hr. Klaus-Dieter Stamm

 

 

 

Düsseldorf, im April 2008

Dr. Andreas Karst.

 

Vorträge

Vortragende(r) Thema Handyout

  
 siehe ZIP Datei  
   
   
   
   
   


1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy eröffnete die 24. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert Flügel, Präsident der DENK, begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und ging auf die Agenda der 24. DENK ein. Ferner stellte er die Herren Dr. Andreas Karst (Schriftführer) und Willy Raitz (Webmaster) als weitere Mitwirkende der DENK vor. Von Seiten CA konnten begrüßt wurden Herr Rüdiger Marx, Herr Jan van Kan sowie Herr Lubomir Slivka.

 

 

 

2.      Kurzvorstellung der neuen Teilnehmer

 

Als neue Mitglieder der 24. DENK stellten sich vor:

 

·         Herr Robert Vollmannshauser von der W&W Informatik GmbH

·         Herr Udo Partsch von der SoforTe GmbH

·         Herr Thomas Belgardt von der DWP-Bank

·         Herr Stefan Schneider von der Q Group Consulting

 

 

 

3.      RDz und Anbindung an ENDEVOR

 

Herr Stefan Schneider von der Q Group Consulting stellte zunächst die Vorzüge der Produktes „RDz – Rational Developer for system z“ vor und ging dann auf die Möglichkeiten der Anbindung an ENDEVOR ein.

 

 

 

4.      Das UVD Bond-Projekt

 

Herr Edward Orlowski von der UVD stellte ein Projekt bei einem Kunden vor, in dem es um den Aufbau eines Repositories zur plattformübergreifenden Impact Analysis ging. Dazu wurde ein so genanntes BOND Repository mit so genannten Version Brokern aufgebaut. In dem Repository sind nur Links auf die darzustellenden Daten vorhanden, dadurch ist es immer aktuell. Als Technik der Realisierung nannte Herr Orlowski .NET und Subversion, weiteres Ziel ist auch das Einstellen von Testdatenbeständen in das Repository.

 

 

 

5.      CA-Education

 

Herr Rüdiger Marx wies darauf hin, dass von CA ein Kurs für neue Administratoren geplant ist vom 05. – 09.05.08. Wünsche für weitere Termine können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.    gesendet werden.

 

 

 

 

 

 

6.      ENDEVOR r12 and beyond

 

Herr Jan van Kan ging zunächst auf den Fehler „043C – the maximum number of allocations is reached“ ein, der etwa bei Paketen mit mehr als 100 Moves vorkommt. Er empfahl zur Behebung „FREE=CLOSE“ bei allen SYSOUT Datasets und zusätzlich den Apply des PTFs P005381. Danach ging er noch ein auf die TECNOTE TEC437550 (siehe auch Protokoll der letzten DENK in Mannheim). Er wies darauf hin, dass das PTF P005154 ab r7 sp4 im Maintanance Release enthalten ist.

Anschließend präsentierte er die neuen Features von r12. ENDEVOR r12 ist GA seit Oktober 2007, r12 sp1 kommt wohl bis Mitte 2008. Als Schlagworte für r12 nannte er:

·         Concurrent Action Processing Capability

·         Promotion Packages (neue Paketattribut, ab sp1 neue Display Options bei Package Display). Zu den Promotion Packages präsentierte Herr van Kan auch noch eine Life Demo.

·         Eine Map-übergreifende Suche im ENDEVOR ist jetzt möglich.

·          „LL“ nun auch verfügbar für „Standard“ ENDEVOR

·         Es gibt ein Concurrent Development Notification Facility

·         Element Delta Retention by age

·         Automated element version rolling (mehr als 99 Level sind jetzt möglich)

·         Es gibt weitere CSV Utility extensions

·         Processor enhancements (ALLOC = LMAP/PMAP)

·         Neue Installation Standards

o        Gemeinsames CSI mit anderen CA – Produkten

o        Es gibt eine SAMPLE Library

o        Es gibt einen zentralen Include für STEPLIB und CONLIB

·         Anpassungen für die RACF “TEMPDSN” Option

·         Dokumentation nur noch als PDF

·         Keine Konvertierung von Daten für r7 -> r12 erforderlich

·         Es gibt ein Hyper PTF um in r7 schon mehr als 99 Levels anzuzeigen

 

Darüber hinaus sind bis Ende 2008 geplant:

·         Eine neue ENDEVOR Web Service Task

·         Erweiterungen für das Eclipse Plugin

·         Search and Replace Utility auch für Komponentenlisten

·         Eine email Option für <<out of sync>>

 

ENDEVOR r7 ist noch bis 01.05.2009 in der Wartung, der Termin könnte aber eventuell noch nach hinten geschoben werden.

 

7.      Package Processing in eigener Oberfläche

 

Herr Andreas Grawitter von der HVB Information Services GmbH stellte zunächst einige Kennzahlen seines Unternehmens vor und ging danach auf den ENDEVOR – Aufbau und das Package Handling bei der HVB ein. Durch eigene Oberflächen kommt der Anwender so gut wie gar nicht in Berührung mit der ENDEVOR Original Oberfläche. Anschließend  präsentierte Herr Grawitter noch eine Life Demo zum Package Handling in seiner Firma und schließlich ging er auch noch auf die technischen Hintergründe des Package Handlings ein.

 

 

 

8.      SCM-Anbindung an RDz mit CARMA

 

Zunächst ging Herr Udo Partsch von der SoforTe auf die theoretischen Grundlagen des CARMA ein. Anschließend schilderte Frau Almut Geiger von der HVB Information Services GmbH die Vorgeschichte, Motivation und Lösung der Anbindung von ENDEVOR an RDz bei der HVB und präsentierte dazu noch eine Life Demo.

 

 

 

9.      SCL-Verwaltung unter ENDEVOR bei der ARAG IT

 

Frau Gisela Lassahn von der ARAG IT stellte sich als Kollegin von Herrn Dr. Karst  vor und ging dann darauf ein, wie die administrative SCL der ARAG IT (für die Definition und das Löschen von Systemen, Subsystemen, Typen, Prozessorgruppen, Symbolic Overrides und Approvergruppen sowie Approver Relations) unter ENDEVOR verwaltet wird. Sie schilderte die Aufteilung der SCL in Elemente und wie beim Move in die administrative Produktion die SCL ausgeführt und das Ergebnis wieder in die Liste geschrieben wird. Schließlich ging sie noch auf eigens geschriebene Jobs ein, die der Administration zum Abzug der Definitionen neuer (geklonter) Systemen, zur Erweiterung bestehender Definitionen auf neue Environments und zur Vervielfältigung von Typ- und/oder Prozessorgruppendefinitionen (inklusive Symbolic Overrides) über Systeme hinweg dienen.

 

 

 

10. Anregungen und Kritik  zur DENK

 

       Hierzu gab es keine Wortmeldungen.

 

 

 

11.  Strukturdokumentation der Rexx – Oberfläche und der Prozessoren in einem Repository.

 

Frau Anja Thiel von der Sparkasseninformatik stellte zunächst einige Kennzahlen ihrer Firma vor und ging dann darauf ein, wie in Ihrer Firma die Crossreferenzen zwischen den administrativen Objekten mittels Rochade verwaltet werden. Hierdurch können etwa die folgenden Fragestellungen komfortabel beantwortet werden:

-          Welche Prozessoren müssen nach Änderung eines Includes neu umgewandelt werden?

-          Welche Prozessoren werden überhaupt noch genutzt?

-          Zu welchem Typ gehört ein Prozessor?

-          Welches Includes wird nicht mehr benutzt?

 

 

 

12.  All about concurrent action processing

 

Herr Lubomir Slivka ging zunächst auf die neuen Circular References im ACMQ ab r12 sp1 ein. Diese treten zum Beispiel auf, wenn ein Element A ein Element B referenziert, dieses wieder ein Element C und dieses wieder das Element A. Er erklärte, dass man ab r12 sp1 im ACMQ Panel auswählen kann, ob man circular, indirect und/oder related References ausschließen will. Gleiche Möglichkeiten des Exclude gibt es in der SCL des List Befehles.

Anschließend ging Herr Slivka ausführlich auf die Möglichkeiten des concurrent action processing in r12 ein: Das concurrent action processing ist immer dann von Vorteil, wenn viele Elemente (> 40) in einem Job oder einem Paket behandelt werden sollen. Unterstützte Aktionen sind ADD, UPDATE, MOVE, GENERATE, DELETE, RETRIEVE, SIGNIN und TRANSFER (ENDEVOR nach ENDEVOR). In diesen Fällen sorgt das concurrent action processing dafür, dass der Job mit den vielen Aktionen automatisch passend zur global Typesequence in parallel laufende Subtasks aufgeteilt wird. In Tests konnte eine Zeitersparnis bis zu 70% erreicht werden. Herr Slivka schilderte ausführlich die Architektur, die notwendigen Implementationsschritte mit Empfehlungen der Einstellungen und führte dann Life einige Beispiele vor. 

 

 

 

13.  Tipps und Tricks

 

·         Herr Dr. Karst von der ARAG IT stellte die notwendigen Änderungen vor, um den Execio auf den internal reader anstatt in einer CLIST in einer Rexx durchzuführen, vor: Zusätzlich zum Apply des APAR QO91453 (PTF P005154) muss an den Stellen, an denen der Execio auf den internal reader gemacht wird, noch folgendes codiert werden:

"alloc file(LGNT$$$I) dummy"                                

"alloc file(LGNT$$$O) dummy"                                

"execio 0 diskr LGNT$$$I (open)"  

 

                          

"execio "queued()" diskw "arb_ddnam" (finis) "              

                                                         

"execio 0 diskr LGNT$$$I (finis)"                           

"execio 0 diskr LGNT$$$O (open)"                             

"execio 0 diskr LGNT$$$O (finis)"                           

"free file(LGNT$$$I)"                                       

"free file(LGNT$$$O)"  

 

·         Herr Flügel ging auf die Möglichkeiten des Memberlöschens mit IDCAMS und DISP=SHR ein (dann klappt das Löschen auch, wenn ein anderer User die Datei ebenfalls mit SHR allokiert hat).

·         Ferner gab er den Tipp, bei API-Abfragen in einer Rexx das API-Programm mittels des Aufrufs address "LINKPGM" APIPGM01 parm_pgm zu rufen. Dann hat man die Möglichkeit, die API erst am Schluss mit SHUTDOWN zu schließen, was einen ernormen Performancegewinn ergibt (ruft man dies nicht so auf, erhält man einen Abbruch A03).

·         Herr Flügel forderte von CA, dass auch das CONAPI-Programm dahingehend erweitert wird, dass die API erst am Ende von ENDEVOR (also etwa am Ende eines Paketjobs) automatisch geschlossen wird. Dann könnte man sich das Schließen der API im Prozessor sparen und hätte auch hier einen Performancegewinn.

·         Schließlich schilderte er noch ein von Ihm entwickeltes Verfahren, wie er Lademodule unter ENDEVOR verwaltet. Dabei wird die Ausgabe eines XMIT vor dem ADD so verändert, dass Eingabedatei, Userid, etc. auf feste Werte gesetzt werden. Ein RECEIVE im Generateprozessor erstellt das ursprüngliche Load.

·         Herr Löffel ging darauf ein, wie er bei einem Kunden mit zwei unterschiedlichen C1DEFLTS arbeitete. Die Auswahl wird über den Exit ENUXSITE gesteuert.

·         Frau Thiel von der Sparkassen Informatik fragte, wie man die aktuelle Belegung der ESYMBOLS erhalten kann, vielleicht über API? Herr van Kan gab den Tipp, die Einträge mit Variablen über die übliche Technik unter DD * anzugeben und diese mit einem IEBGENER oder einer Rexx in die Spool zu schreiben.

·         Frau Hackmann-Peters von der ITERGO fragte, ob man im RLS (statt LServ) auch einen „ENDEVOR STOP“ realisieren kann, um alle ENDEVOR Aktionen zu unterbinden. Herr Löffel machte dazu den Vorschlag, alle User auf dem Elementkatalog zu ermitteln und diese dann zu canceln. Es wurden noch weitere Lösungsansätze diskutiert.

·         Ab DB2 V.8 sollte im COBOL-Compiler der SIZE – Parameter mindestens auf 8000K stehen, um Regionprobleme zu vermeiden.

·         Herr Steinmetz von der Sparkasseninformatik schilderte noch einen Fehler im ENDEVOR, bei dem trotz "Move with History" Levels verloren gehen: Man stelle sich 4 stages vor, der Einfachheit halber mit TEST1/2 und PROD1/2 bezeichnet. Die Map sei TEST1->TEST2->PROD2 und Quickfixes gehen über PROD1->PROD2. Das Element M stehe in PROD2 mit dem Base Level 01.00 und dem current Level 01.10. Nun werde das Element M in TEST1 geändert und direkt nach TEST2 gemoved (Base Level 01.10, current Level 01.11). Weitere Änderungen von M werden in TEST1/2 gemacht bis das Element schließlich das current Level 01.16 in TEST2 hat.
Wird zu diesem Zeitpunkt ein Fix über PROD1 mit der Kopie 01.16 aus TEST2 gemacht und nach PROD2 gemoved, so steht in PROD2 das current Level 01.11 und das Element in TEST2 hat einen Synchronisationsfehler.
Werden anschließend über TEST1/2 noch weitere Änderungen gemacht und die current Level 01.17 und 01.18 erzeugt, wird anschließend ein „Move with History“  und „Synchronize=Y“ von TEST2 nach PROD2 gemacht, so verschwinden fehlerhafterweise die Änderungen, die in TEST1/2 in den Leveln 01.11, bis 01.15 gemacht worden waren. Herr van Kan bestätigte, dass man sich von Seiten CA dieses Fehlers annehmen wird.
Derselbe Fehler tritt auf, wenn das PROD2 01.11 nach TEST2 kopiert wird.

·         Herr Johannes Radman von der Wiener Allianz stellte die Frage, wie man Input Komponenten bei C-Compiles, die etwa durch die Search Option gefunden werden, monitoren kann. Herr van Kan gab den Tipp, die Bibliotheken im Prozessorstep zusätzlich in dem DD-Namen

//EN$DYN DD DISP=SHR,DSN=…,MONITOR=…,FOOTPRINT=…

//       DD DISP=SHR,DSN=…,MONITOR=…,FOOTPRINT=…

. . .

anzugeben.

 

 

 

14.  Steuerung der DB2-Binds bei Generate und Move

 

Herr Christian Zerfaß von der LBS stellte zunächst die ENDEVOR Maps der LBS vor und ging dann auf die DB2-Umgebungen in seinem Unternehmen ein. Er stellte die Namen der Collections vor und ging auf die Verfahren der DB2 Packagebinds in den verschiedenen Umgebungen ein.

 

 

 

15.  Bericht von der Development Buddy Conference

 

Herr Wilhelm Alexy von der Fiducia AG hat die Development Buddy Conference in London besucht. Außer ihm waren nur zwei weitere deutschsprachige Teilnehmer dabei. Von Seiten CA waren vertreten Herr John Dueckmann, Herr Eddie Glover sowie Herr Prajval Parthasarathy. Herr Alexy ging ausführlicher auf die beiden Vorträge „SOA and CA“ und „Parallel and concurrent development“ ein.

 

 

 

16. Bericht von der CARE und CA-World 2007

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CARE und CA-World 2007. Die CARE fand statt von 21.04. – 22.04.2007, die CA - World vom 22.- 26.04.2007 statt. Die nächste CA - World findet erst wieder statt vom 16.11. – 20.11.2008. Neu auf der letztjährigen CA – World war eine Life Cycle Management User Group, die aber nicht als Konkurrenz zur I-NUGE anzusehen ist. Informationen sind zu finden unter http://causergroups.ca.com/UserGroups/Welcome.aspx?ID=322  . Die Website der I-NUGE hat nun auch einen Weblog. Herr Flügel berichtete noch von dem Gesetz SOX aus den USA: Dies ist ein Gesetz zur Zertifizierung von EDV–Produkten, und hieraus resultieren auch so abstruse Interpretationen wie „Ein ADD darf nur noch vom Administrator durchgeführt werden“.  Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen das in Deutschland haben wird.

Weitere Informationen findet man im Internet unter 

http://www.ca.com/caworld
http://www.inuge.com/

 

 

 

17.  Termin, Ort und Themen der nächsten DENK

 

Die nächste InfoExchange in Mannheim findet erst wieder statt am 19./20.05.2009. Es wurde mehrheitlich beschlossen, die nächste große DENK (25. DENK) im Rahmen der InfoExchange vom 17. – 19.05.2008 in Mannheim abzuhalten. Dies gilt vorbehaltlich der Bestätigung von Frau Sibylle Ritthammer.

 

Sollte in Mannheim doch keine große DENK möglich sein, findet die nächste große DENK in Konstanz statt.

 

Es wurde vorgeschlagen, im zweiten Halbjahr 2008 einen Workshop  zum Release r12 durchzuführen.

 

 

Als Themen für die nächste DENK wurden bereits gesammelt:

 

·         Plattform übergreifende Impact Analyse                          à  Hr. Rolf Glaß

·         ENDEVOR Schnittstelle für DB2 von CA                        à  Hr. Achmed Löffel

·         Verwaltung von ACMQ-Komponenten im ENDEVOR    à  Hr. Klaus-Dieter Stamm

 

 

 

Düsseldorf, im April 2008

Dr. Andreas Karst.

1.      Begrüßung / Organisatorisches

 

Herr Wilhelm Alexy eröffnete die 24. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert Flügel, Präsident der DENK, begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und ging auf die Agenda der 24. DENK ein. Ferner stellte er die Herren Dr. Andreas Karst (Schriftführer) und Willy Raitz (Webmaster) als weitere Mitwirkende der DENK vor. Von Seiten CA konnten begrüßt wurden Herr Rüdiger Marx, Herr Jan van Kan sowie Herr Lubomir Slivka.

 

 

 

2.      Kurzvorstellung der neuen Teilnehmer

 

Als neue Mitglieder der 24. DENK stellten sich vor:

 

·         Herr Robert Vollmannshauser von der W&W Informatik GmbH

·         Herr Udo Partsch von der SoforTe GmbH

·         Herr Thomas Belgardt von der DWP-Bank

·         Herr Stefan Schneider von der Q Group Consulting

 

 

 

3.      RDz und Anbindung an ENDEVOR

 

Herr Stefan Schneider von der Q Group Consulting stellte zunächst die Vorzüge der Produktes „RDz – Rational Developer for system z“ vor und ging dann auf die Möglichkeiten der Anbindung an ENDEVOR ein.

 

 

 

4.      Das UVD Bond-Projekt

 

Herr Edward Orlowski von der UVD stellte ein Projekt bei einem Kunden vor, in dem es um den Aufbau eines Repositories zur plattformübergreifenden Impact Analysis ging. Dazu wurde ein so genanntes BOND Repository mit so genannten Version Brokern aufgebaut. In dem Repository sind nur Links auf die darzustellenden Daten vorhanden, dadurch ist es immer aktuell. Als Technik der Realisierung nannte Herr Orlowski .NET und Subversion, weiteres Ziel ist auch das Einstellen von Testdatenbeständen in das Repository.

 

 

 

5.      CA-Education

 

Herr Rüdiger Marx wies darauf hin, dass von CA ein Kurs für neue Administratoren geplant ist vom 05. – 09.05.08. Wünsche für weitere Termine können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.    gesendet werden.

 

 

 

 

 

 

6.      ENDEVOR r12 and beyond

 

Herr Jan van Kan ging zunächst auf den Fehler „043C – the maximum number of allocations is reached“ ein, der etwa bei Paketen mit mehr als 100 Moves vorkommt. Er empfahl zur Behebung „FREE=CLOSE“ bei allen SYSOUT Datasets und zusätzlich den Apply des PTFs P005381. Danach ging er noch ein auf die TECNOTE TEC437550 (siehe auch Protokoll der letzten DENK in Mannheim). Er wies darauf hin, dass das PTF P005154 ab r7 sp4 im Maintanance Release enthalten ist.

Anschließend präsentierte er die neuen Features von r12. ENDEVOR r12 ist GA seit Oktober 2007, r12 sp1 kommt wohl bis Mitte 2008. Als Schlagworte für r12 nannte er:

·         Concurrent Action Processing Capability

·         Promotion Packages (neue Paketattribut, ab sp1 neue Display Options bei Package Display). Zu den Promotion Packages präsentierte Herr van Kan auch noch eine Life Demo.

·         Eine Map-übergreifende Suche im ENDEVOR ist jetzt möglich.

·          „LL“ nun auch verfügbar für „Standard“ ENDEVOR

·         Es gibt ein Concurrent Development Notification Facility

·         Element Delta Retention by age

·         Automated element version rolling (mehr als 99 Level sind jetzt möglich)

·         Es gibt weitere CSV Utility extensions

·         Processor enhancements (ALLOC = LMAP/PMAP)

·         Neue Installation Standards

o        Gemeinsames CSI mit anderen CA – Produkten

o        Es gibt eine SAMPLE Library

o        Es gibt einen zentralen Include für STEPLIB und CONLIB

·         Anpassungen für die RACF “TEMPDSN” Option

·         Dokumentation nur noch als PDF

·         Keine Konvertierung von Daten für r7 -> r12 erforderlich

·         Es gibt ein Hyper PTF um in r7 schon mehr als 99 Levels anzuzeigen

 

Darüber hinaus sind bis Ende 2008 geplant:

·         Eine neue ENDEVOR Web Service Task

·         Erweiterungen für das Eclipse Plugin

·         Search and Replace Utility auch für Komponentenlisten

·         Eine email Option für <<out of sync>>

 

ENDEVOR r7 ist noch bis 01.05.2009 in der Wartung, der Termin könnte aber eventuell noch nach hinten geschoben werden.

 

7.      Package Processing in eigener Oberfläche

 

Herr Andreas Grawitter von der HVB Information Services GmbH stellte zunächst einige Kennzahlen seines Unternehmens vor und ging danach auf den ENDEVOR – Aufbau und das Package Handling bei der HVB ein. Durch eigene Oberflächen kommt der Anwender so gut wie gar nicht in Berührung mit der ENDEVOR Original Oberfläche. Anschließend  präsentierte Herr Grawitter noch eine Life Demo zum Package Handling in seiner Firma und schließlich ging er auch noch auf die technischen Hintergründe des Package Handlings ein.

 

 

 

8.      SCM-Anbindung an RDz mit CARMA

 

Zunächst ging Herr Udo Partsch von der SoforTe auf die theoretischen Grundlagen des CARMA ein. Anschließend schilderte Frau Almut Geiger von der HVB Information Services GmbH die Vorgeschichte, Motivation und Lösung der Anbindung von ENDEVOR an RDz bei der HVB und präsentierte dazu noch eine Life Demo.

 

 

 

9.      SCL-Verwaltung unter ENDEVOR bei der ARAG IT

 

Frau Gisela Lassahn von der ARAG IT stellte sich als Kollegin von Herrn Dr. Karst  vor und ging dann darauf ein, wie die administrative SCL der ARAG IT (für die Definition und das Löschen von Systemen, Subsystemen, Typen, Prozessorgruppen, Symbolic Overrides und Approvergruppen sowie Approver Relations) unter ENDEVOR verwaltet wird. Sie schilderte die Aufteilung der SCL in Elemente und wie beim Move in die administrative Produktion die SCL ausgeführt und das Ergebnis wieder in die Liste geschrieben wird. Schließlich ging sie noch auf eigens geschriebene Jobs ein, die der Administration zum Abzug der Definitionen neuer (geklonter) Systemen, zur Erweiterung bestehender Definitionen auf neue Environments und zur Vervielfältigung von Typ- und/oder Prozessorgruppendefinitionen (inklusive Symbolic Overrides) über Systeme hinweg dienen.

 

 

 

10. Anregungen und Kritik  zur DENK

 

       Hierzu gab es keine Wortmeldungen.

 

 

 

11.  Strukturdokumentation der Rexx – Oberfläche und der Prozessoren in einem Repository.

 

Frau Anja Thiel von der Sparkasseninformatik stellte zunächst einige Kennzahlen ihrer Firma vor und ging dann darauf ein, wie in Ihrer Firma die Crossreferenzen zwischen den administrativen Objekten mittels Rochade verwaltet werden. Hierdurch können etwa die folgenden Fragestellungen komfortabel beantwortet werden:

-          Welche Prozessoren müssen nach Änderung eines Includes neu umgewandelt werden?

-          Welche Prozessoren werden überhaupt noch genutzt?

-          Zu welchem Typ gehört ein Prozessor?

-          Welches Includes wird nicht mehr benutzt?

 

 

 

12.  All about concurrent action processing

 

Herr Lubomir Slivka ging zunächst auf die neuen Circular References im ACMQ ab r12 sp1 ein. Diese treten zum Beispiel auf, wenn ein Element A ein Element B referenziert, dieses wieder ein Element C und dieses wieder das Element A. Er erklärte, dass man ab r12 sp1 im ACMQ Panel auswählen kann, ob man circular, indirect und/oder related References ausschließen will. Gleiche Möglichkeiten des Exclude gibt es in der SCL des List Befehles.

Anschließend ging Herr Slivka ausführlich auf die Möglichkeiten des concurrent action processing in r12 ein: Das concurrent action processing ist immer dann von Vorteil, wenn viele Elemente (> 40) in einem Job oder einem Paket behandelt werden sollen. Unterstützte Aktionen sind ADD, UPDATE, MOVE, GENERATE, DELETE, RETRIEVE, SIGNIN und TRANSFER (ENDEVOR nach ENDEVOR). In diesen Fällen sorgt das concurrent action processing dafür, dass der Job mit den vielen Aktionen automatisch passend zur global Typesequence in parallel laufende Subtasks aufgeteilt wird. In Tests konnte eine Zeitersparnis bis zu 70% erreicht werden. Herr Slivka schilderte ausführlich die Architektur, die notwendigen Implementationsschritte mit Empfehlungen der Einstellungen und führte dann Life einige Beispiele vor. 

 

 

 

13.  Tipps und Tricks

 

·         Herr Dr. Karst von der ARAG IT stellte die notwendigen Änderungen vor, um den Execio auf den internal reader anstatt in einer CLIST in einer Rexx durchzuführen, vor: Zusätzlich zum Apply des APAR QO91453 (PTF P005154) muss an den Stellen, an denen der Execio auf den internal reader gemacht wird, noch folgendes codiert werden:

"alloc file(LGNT$$$I) dummy"                                

"alloc file(LGNT$$$O) dummy"                                

"execio 0 diskr LGNT$$$I (open)"  

 

                          

"execio "queued()" diskw "arb_ddnam" (finis) "              

                                                         

"execio 0 diskr LGNT$$$I (finis)"                           

"execio 0 diskr LGNT$$$O (open)"                             

"execio 0 diskr LGNT$$$O (finis)"                           

"free file(LGNT$$$I)"                                       

"free file(LGNT$$$O)"  

 

·         Herr Flügel ging auf die Möglichkeiten des Memberlöschens mit IDCAMS und DISP=SHR ein (dann klappt das Löschen auch, wenn ein anderer User die Datei ebenfalls mit SHR allokiert hat).

·         Ferner gab er den Tipp, bei API-Abfragen in einer Rexx das API-Programm mittels des Aufrufs address "LINKPGM" APIPGM01 parm_pgm zu rufen. Dann hat man die Möglichkeit, die API erst am Schluss mit SHUTDOWN zu schließen, was einen ernormen Performancegewinn ergibt (ruft man dies nicht so auf, erhält man einen Abbruch A03).

·         Herr Flügel forderte von CA, dass auch das CONAPI-Programm dahingehend erweitert wird, dass die API erst am Ende von ENDEVOR (also etwa am Ende eines Paketjobs) automatisch geschlossen wird. Dann könnte man sich das Schließen der API im Prozessor sparen und hätte auch hier einen Performancegewinn.

·         Schließlich schilderte er noch ein von Ihm entwickeltes Verfahren, wie er Lademodule unter ENDEVOR verwaltet. Dabei wird die Ausgabe eines XMIT vor dem ADD so verändert, dass Eingabedatei, Userid, etc. auf feste Werte gesetzt werden. Ein RECEIVE im Generateprozessor erstellt das ursprüngliche Load.

·         Herr Löffel ging darauf ein, wie er bei einem Kunden mit zwei unterschiedlichen C1DEFLTS arbeitete. Die Auswahl wird über den Exit ENUXSITE gesteuert.

·         Frau Thiel von der Sparkassen Informatik fragte, wie man die aktuelle Belegung der ESYMBOLS erhalten kann, vielleicht über API? Herr van Kan gab den Tipp, die Einträge mit Variablen über die übliche Technik unter DD * anzugeben und diese mit einem IEBGENER oder einer Rexx in die Spool zu schreiben.

·         Frau Hackmann-Peters von der ITERGO fragte, ob man im RLS (statt LServ) auch einen „ENDEVOR STOP“ realisieren kann, um alle ENDEVOR Aktionen zu unterbinden. Herr Löffel machte dazu den Vorschlag, alle User auf dem Elementkatalog zu ermitteln und diese dann zu canceln. Es wurden noch weitere Lösungsansätze diskutiert.

·         Ab DB2 V.8 sollte im COBOL-Compiler der SIZE – Parameter mindestens auf 8000K stehen, um Regionprobleme zu vermeiden.

·         Herr Steinmetz von der Sparkasseninformatik schilderte noch einen Fehler im ENDEVOR, bei dem trotz "Move with History" Levels verloren gehen: Man stelle sich 4 stages vor, der Einfachheit halber mit TEST1/2 und PROD1/2 bezeichnet. Die Map sei TEST1->TEST2->PROD2 und Quickfixes gehen über PROD1->PROD2. Das Element M stehe in PROD2 mit dem Base Level 01.00 und dem current Level 01.10. Nun werde das Element M in TEST1 geändert und direkt nach TEST2 gemoved (Base Level 01.10, current Level 01.11). Weitere Änderungen von M werden in TEST1/2 gemacht bis das Element schließlich das current Level 01.16 in TEST2 hat.
Wird zu diesem Zeitpunkt ein Fix über PROD1 mit der Kopie 01.16 aus TEST2 gemacht und nach PROD2 gemoved, so steht in PROD2 das current Level 01.11 und das Element in TEST2 hat einen Synchronisationsfehler.
Werden anschließend über TEST1/2 noch weitere Änderungen gemacht und die current Level 01.17 und 01.18 erzeugt, wird anschließend ein „Move with History“  und „Synchronize=Y“ von TEST2 nach PROD2 gemacht, so verschwinden fehlerhafterweise die Änderungen, die in TEST1/2 in den Leveln 01.11, bis 01.15 gemacht worden waren. Herr van Kan bestätigte, dass man sich von Seiten CA dieses Fehlers annehmen wird.
Derselbe Fehler tritt auf, wenn das PROD2 01.11 nach TEST2 kopiert wird.

·         Herr Johannes Radman von der Wiener Allianz stellte die Frage, wie man Input Komponenten bei C-Compiles, die etwa durch die Search Option gefunden werden, monitoren kann. Herr van Kan gab den Tipp, die Bibliotheken im Prozessorstep zusätzlich in dem DD-Namen

//EN$DYN DD DISP=SHR,DSN=…,MONITOR=…,FOOTPRINT=…

//       DD DISP=SHR,DSN=…,MONITOR=…,FOOTPRINT=…

. . .

anzugeben.

 

 

 

14.  Steuerung der DB2-Binds bei Generate und Move

 

Herr Christian Zerfaß von der LBS stellte zunächst die ENDEVOR Maps der LBS vor und ging dann auf die DB2-Umgebungen in seinem Unternehmen ein. Er stellte die Namen der Collections vor und ging auf die Verfahren der DB2 Packagebinds in den verschiedenen Umgebungen ein.

 

 

 

15.  Bericht von der Development Buddy Conference

 

Herr Wilhelm Alexy von der Fiducia AG hat die Development Buddy Conference in London besucht. Außer ihm waren nur zwei weitere deutschsprachige Teilnehmer dabei. Von Seiten CA waren vertreten Herr John Dueckmann, Herr Eddie Glover sowie Herr Prajval Parthasarathy. Herr Alexy ging ausführlicher auf die beiden Vorträge „SOA and CA“ und „Parallel and concurrent development“ ein.

 

 

 

16. Bericht von der CARE und CA-World 2007

 

Herr Norbert Flügel berichtete von der CARE und CA-World 2007. Die CARE fand statt von 21.04. – 22.04.2007, die CA - World vom 22.- 26.04.2007 statt. Die nächste CA - World findet erst wieder statt vom 16.11. – 20.11.2008. Neu auf der letztjährigen CA – World war eine Life Cycle Management User Group, die aber nicht als Konkurrenz zur I-NUGE anzusehen ist. Informationen sind zu finden unter http://causergroups.ca.com/UserGroups/Welcome.aspx?ID=322  . Die Website der I-NUGE hat nun auch einen Weblog. Herr Flügel berichtete noch von dem Gesetz SOX aus den USA: Dies ist ein Gesetz zur Zertifizierung von EDV–Produkten, und hieraus resultieren auch so abstruse Interpretationen wie „Ein ADD darf nur noch vom Administrator durchgeführt werden“.  Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen das in Deutschland haben wird.

Weitere Informationen findet man im Internet unter 

http://www.ca.com/caworld
http://www.inuge.com/

 

 

 

17.  Termin, Ort und Themen der nächsten DENK

 

Die nächste InfoExchange in Mannheim findet erst wieder statt am 19./20.05.2009. Es wurde mehrheitlich beschlossen, die nächste große DENK (25. DENK) im Rahmen der InfoExchange vom 17. – 19.05.2008 in Mannheim abzuhalten. Dies gilt vorbehaltlich der Bestätigung von Frau Sibylle Ritthammer.

 

Sollte in Mannheim doch keine große DENK möglich sein, findet die nächste große DENK in Konstanz statt.

 

Es wurde vorgeschlagen, im zweiten Halbjahr 2008 einen Workshop  zum Release r12 durchzuführen.

 

 

Als Themen für die nächste DENK wurden bereits gesammelt:

 

·         Plattform übergreifende Impact Analyse                          à  Hr. Rolf Glaß

·         ENDEVOR Schnittstelle für DB2 von CA                        à  Hr. Achmed Löffel

·         Verwaltung von ACMQ-Komponenten im ENDEVOR    à  Hr. Klaus-Dieter Stamm

 

 

 

Düsseldorf, im April 2008

Dr. Andreas Karst.