31. DENK - Leipzig (18.03 - 20.03.2012)

Protokoll

1. Begrüßung / Organisatorisches

Herr Wilhelm Alexy eröffnete die 31. DENK mit der Begrüßung der Teilnehmer. Herr Norbert Flügel, Präsident der DENK, begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und insbesondere die Mitarbeiter der CA, Frau Gabriele Konrads und Herrn Rüdiger Marx. Als weitere Mitwirkende der DENK stellte er vor die Herren Dr. Andreas Karst (Schriftführer), Wilhelm Raitz (Webmaster) und Daniel Friedrich (DENK Homepage). Anschließend ging Herr Flügel auf die Agenda ein.

 

2. Kurzvorstellung der neuen Teilnehmer

Als neue Mitglieder der DENK stellten sich vor:

• Herr Stefan Brech, Berater bei der LBS IT
• Herr Jonathan Hirth, Berater bei der LBS IT
• Herr Udo Partsch von der Soforte GmbH
• Herr Frank Steiner von der LVM Münster
• Frau Manja Geyer von der Fiducia IT AG
• Herr Roco Döring von der GAD Münster

 

3. Promotion Packages

Herr Uwe Brückersteinkuhl von ITERGO GmbH stellte zunächst die ITERGO vor und
ging dann darauf ein, wie er nach Upgrade auf ENDEVOR v15 in seiner Firma
Promotion Packages nutzt und worauf es dabei ankommt.

 

4. ABS goes Linux

Herr Johannes Radmann von der ABS (Allianz Business System) ging in seinem
Vortrag darauf ein, wie in seiner Firma PLI-Programme vom Host auf Linux verlegt
werden konnten, wie die Prozesse im ENDEVOR für den dezentralen Compile
aussehen und welche Erfahrungen mittlerweile damit gemacht wurden.

 

5. Erfahrungsaustausch

• Herr Klaus Böhme berichtete, dass die HTML-Version der CA – Dokumentation unter USS nicht korrekt dargestellt werden kann.

• Herr Uwe Brückersteinkuhl fragte nach dem Nutzungsgrad der Optionen NOSOURCE und AUTOGEN

• Herr Daniel Friedrich fragte nach Einsatz von Harvest. Herr Zerfass erläuterte dazu, dass er Harvest im Einsatz hat und die Exit Punkte für Harvest mit Perl realisiert hat.

• Herr Dr. Andreas Karst berichtete, dass das Umschalten auf die Alternate Userid mit der Technik des Alloc und Free der LGNT$$$-Files ab z/os 1.12 nicht mehr funktioniert, wenn man diese Technik für den Output nach USS oder dezentralen Linux-Rechnern nutzt. Ein Test-PTF der CA liegt bei der ARAG IT vor, dieses hatte beim letzten Test jedoch noch Fehler.

• Herr Keith Allen regte an, RACF-Zertifikate mit Webservices zu nutzen.

• Herr Uwe Brückersteinkuhl fragte nach dem Nutzungsgrad von RDz. Herr Wilhelm Alexy sagte dazu, dass es erfahrungsgemäß 4 - 6 Wochen braucht, bis man die RDz – Editoren optimal nutzen kann.

• Herr Nobert Flügel berichtete, dass in den USA die Anforderung besteht, nur noch Reports zuzulassen, die direkt aus dem Tool kommen.

 

6. Erfahrungen mit SMF-Sätzen

Herr Klaus Böhme von der Firma ATOSS schilderte in seinem Vortrag, wie er sie SMF-Sätze in ENDEVOR aktiviert hat und welche Auswertungen er damit erzeugen kann.

 

7. CA-LServ versus RLS

Herr Uwe Brückersteinkuhl von der ITERGO berichtete, wie er es geschafft hat, die MCFs, das Packagedataset sowie ELEMCAT und ELEMIND von der LServ - Verwaltung wegzubringen hin zu der Verwaltung unter RLS. In seiner Firma bringt dies enorme Vorteile, da die Performance nun nicht mehr LPAR abhängig ist und vergleichbar ist mit der Performance auf der LPAR, auf der zuvor der Master LServ lief.

 

8. Vorstellung der neuen DENK Homepage

Herr Daniel Friedrich präsentierte das neue Layout der DENK Homepage. Das Layout wurde prinzipiell einstimmig angenommen. Für die Fotos auf der DENK Homepage wurde noch mehrheitlich eine Restriktion über Zugang mit Email-Adresse und Passwort beschlossen.

 

9. Normierte Anzeige von ENDEVOR Prozessoren

Herr Klaus Böhme von der Firma ATOSS berichtete, wie er in seiner Firma die Prozessoren mit aufgelösten Includes anzeigen kann.

 

10. Tipps und Tricks

• Herr Matthias Knoop berichtete von Sync-Fehlern in r14 beim Move mit Bypass Element Delete. Er wird dazu einen Issue aufmachen.

• Herr Norbert Flügel berichtete von einem QuickEdit Problem: Bei einem Typen, dessen Baselibrary VB255 war, war der Change nach Einfügen einer Zeile verkürzt VB gespeichert und nicht FB 80. Das Element wurde damit zerstört. Herr Ponschek erwähnte das PTF RO36005, das das Problem in seiner Firma gelöst hat. Das Problem gibt es mit v15 und mit r14 nach Korrektur PTFs.

• Herr Christian Zerfass fragte nach Erfahrungen mit dem direkten Übergang von r12 auf r15. Herr Uwe Brückersteinkuhl sagte dazu, dass der Umstieg in der ITERGO problemlos möglich war, empfahl aber, die Größe der Datei CSIQAUTU im Voraus ausreichend groß vorzusehen.

• PDSE-Loadlibs sind allgemein als derzeit stabil bezeichnet worden. Allerdings sollten diese auch im Voraus ausreichend groß angelegt werden. Mit hmig / ml2 und hrecall können diese reorganisiert werden. Das CA Beschleunigertool PMO kann noch keine PDSE behandeln. Batchjobs mit PDSE-Loadlibs wurden allgemein als messbar schneller bezeichnet.

 

11. Endevor Planungen

In einem Life - Webcast mit Rose Sakash und Peter McCullough gingen die beiden auf die CA Planungen mit ENDEVOR ein. Speziell r14 ist nur noch bis Ende 2012 supported. V15 ist bereits seit Juni 2011 GA, v15.1 ist in der Planung.

12. Anregungen und Kritik an der DENK

• Der Termin der DENK sollte weiterhin im März vor den Osterferien liegen.

• Ein Webcast mit Herrn Peter McCullough und Frau Rose Sakash sollte künftig ggf. nochmals stattfinden, auf jeden Fall aber dann, wenn Herr Jan van Kan verhindert sein sollte.

• Die nächste CA Expo in Mannheim findet voraussichtlich am 29./30.10.2012 in Mannheim statt. Eine zusätzliche DENK am 29.10.2012 wurde weder mehrheitlich abgelehnt noch mehrheitlich beschlossen. Die Planung der CA soll abgewartet werden.

 

13. TAURUS Integrating Tools in Eclipse or RDz

Herr Udo Partsch von der Soforte GmbH stellte die Vorzüge des Produktes TAURUS vor: Man muss damit nicht für jede ISPF / ENDEVOR Aktion ein eigenes dezentrales Plugin schreiben, sondern kann die vorgesehenen Aktionen einfach modellieren und als XML-Dateien zentral auf dem Host ablegen, was wesentlich schneller geht und sofort allen zur Verfügung steht. Zusammen mit dem hoch performanten TAURUS zServer ist so ein sehr schneller Zugriff von Eclipse (mit oder ohne RDz) auf den HOST bzw. ENDEVOR möglich. Herr Partsch präsentierte anschließend noch einige Life Beispiele.

 

14. ENDEVOR bei der GAD

Herr Dr. Klaus Schlöter und Herr Wilhelm Raitz stellen den ENDEVOR Aufbau bei der GAD dar. Herr Wilhelm Raitz ging noch auf seine Optimierungen mit DB2-Mitteln ein.

 

15. Hinweise auf die CA Support Seite

Herr Rüdiger Marx stellte die Möglichkeiten der CA Support Seite vor.

 

16. Endevor Rational update

Herr Keith Allen von der IBM referierte über die aktuellen Möglichkeiten der Anbindung von ENDEVOR an RDz und präsentierte dazu noch einige Life-Beispiele.

 

17. An innovative way to reduce Administration work

Herr Matthias Pyck stellte dar, wie er mit jeweils einem Steuermember pro Element vom Typen GENPARM die Anzahl der Typen und Prozessorgruppen drastisch reduzieren konnte.

 

18. Endevor und Linux Deployments

Herr Dr. Andreas Karst von ARAG IT GmbH stellte zunächst die ARAG und ARAG IT kurz vor und ging dann darauf ein, wie er Intra-/Internet Komponenten über ENDEVOR Richtung dezentralen Linux Servern deployen konnte.

 

19. Longnames im Endevor

Herr Achmed Löffel von der dwpBank stellte zunächst die dwpBank vor und ging dann darauf ein, wie er Longnames mit Länge kleiner oder gleich 255 im ENDEVOR bei der dwpBank verwaltet.

 

20. Bericht von CARE und CA World 2011

Herr Norbert Flügel berichtete von der CARE und CA World 2011. Die CARE heißt jetzt CLS (Community Leader Ship) und fand am 13.11.2011 statt in Las Vegas im Hotel Mandalay Bay. Die CA World fand direkt anschließend im selben Hotel statt vom 13.11. – 16.11.2011.

 

21. Ort, Termin und Themen der nächsten DENK

Die nächste DENK findet Anfang März 2013 in Heidelberg statt, der genaue Termin wird noch in Abstimmung mit Frau Konrads bekannt gegeben.


Als Themen bzw. Themenwünsche wurden genannt:

 


Referent
Thema
Wunsch von
CA
Integration ENDEVOR-Naturalallen
CA
CA Mainframe 2.0allen
NN
NOSOURCE und die ENDEVOR-Aktionen Transfer, Archive, DeleteBrückersteinkuhl
NN
NDBAseUIBrückersteinkuhl



 

Düsseldorf, im März 2012
Dr. Andreas Karst.

 

Vorträge

Vortragende(r) Thema Handyout
Dr. Andreas Karst
ARAG IT
Das Protokoll der 31. DENK in Leipzig
Protokoll der 31. DENK.PDF
Uwe Brückersteinkuhl
Itergo
Promotion Packages in Endevor v15
Itergo_PP_V00.pdf
Johannes Radmann
AMOS AUSTRIA GMBH
Endevor-Linux Interface
Denk 2012 Endevor-Linux Interface.pdf
Klaus Böhme
ATOS
SMF-Erfassung in Endevor
AtosSMF.zip
Uwe Brückersteinkuhl
Itergo
CA L-Serv versus RLSItergo_RLS_V00.pdf
Daniel Friedrich
First Data Deutschland GmbH
Vorstellung der neuen DENK Homepage
DENK2.0_2003 v2.pdf
Klaus Böhme
ATOS
Normierte Anzeige von Endevor-ProzessorenAtosProcess.zip
Rose Sakach
CA
CA SCMM Endevor v15, v16 and beyond

2012MARCH DENK Endevor Status and Plans Handout Information.pdf
2012FEB14 GUC Endevor Status and Plans.pdf 

Udo Partsch
SOFORTE
Integration von ISPF Tools in Eclipse mit TAURUS
TAURUS_for_Eclipse_RDz_presentation_V2.pdf
Dr. Klaus Schlöter
GAD eG
Wilhelm Raitz
wiracon
Endevor bei der GAD

Endevor bei der GAD.pdf
Endevor bei der GAD - Optimierung.pdf 

Rüdiger Marx
CA
Vorstellung der CA-Support-Website
denk31_CA-Support.zip
Keith Allen
IBM
Endevor Rational Update
EM (RTC- RDz) with CA Endevor Scenario.pdf
Matthias Pyck
Sollution Architect ALM
Reduce CA Endevor Processor Maintenance
CA World 2010 - Session Code MEE06SN v1.02.pdf
Dr. Andreas Karst
ARAG IT
Endevor-Aktionen auf dezentralen Linux Servern
ENDEVOR und Linux-Deployments.pdf
Achmed Löffel
dwpbank
Long Namen in Endevor
Vortrag DENK Longnames in Endevor.pdf
Norbert Flügel
ITF Systemberatung
Aktuelles von der CA-World 2011,
Bericht von der CLS
Denk31-ca-world2011.pdf


Itergo_PP_V00.pdf