38. DENK - Regensburg (02.04. - 04.04.2017)

Protokoll

1. Eröffnung der 38. DENK

  • Herr Flügel und Frau Hackmann-Peters eröffnen die DENK.
  • Herzlicher Dank an Frau Konrads für die Organisation der Abendveranstaltung am 02.04.2017.
  • Wahl neuer Schriftführer, da Walter Betzer in den Ruhestand gehen wird. Roan Weber wird einstimmig zum Schriftführer gewählt.
    Vortrag (am 04.04.2017) und Teilnahme von Achmed Löffel fallen gesundheitsbedingt aus.

  • Neue Mitglieder der DENK:
    • Brigitte Steinert Fiducia & GAD IT AG
    • Clemens Koppe Fiducia & GAD IT AG


2. CA Endevor here and beyond (Eoin O’Cleirigh)

  • Die anwesenden CA-Mitarbeiter stellen sich vor
  • Vorstellung der neuen und verbesserten Funktionen in Version 18


3. Endevor Agile development process (Eoin O’Cleirigh, Milan Janosik)

  • Herr O’Cleirigh stellt die Roadmap vor.
  • Herr O’Cleirigh betont ausdrücklich, dass die Weiterentwicklung nur mit dem Feedback der Kunden stattfinden kann
  • Herr Janosik stellt Endevor SCM als die Lösung vor, die moderne Entwicklungstools und –techniken unterstützen soll
    • Mainframe Softwareentwicklung
    • Agile
    • Workflows - using Git -> Gitflow


4. Search & Replace Strings (Klaus-Dieter Stamm)

  • Vorstellung der LVM Versicherung
  • Vorstellung des Aufbaus der Endevor-Installation
  • Vorstellung der Einbindung und Verwendung des Search-and-Replace-Utilitys in die Systemlandschaft


5. Tipps und Tricks (Alle)

  • Endevor als „SystemAutomation-Alternative“ (nicht!): Werden Endevor-CAP Tasks über Systemtasks priorisiert und mit Region=0M gefahren, kann es bei großen Packages passieren, dass die  Speicherbereiche des Systems überschrieben werden, bis die LPARs automatisch runterfahren. Dass diese Speicherbereichsüberschreibung überhaupt passieren kann, ist ein Fehler des Betriebsystems z/OS – an einem Fix arbeitet die IBM bereits und er wird Ende April 2017 zur Verfügung gestellt.
  • Ein Merge von Elementen mit Version 1.01-1.99 und Version 2.01-x.xx kann dazu führen, dass mit normalen Mitteln nicht mehr auf die Elemente zugegriffen werden kann


6. Diskussion (Alle)

  • Verhindert die massenhafte Nutzung von Subsystemen die Verwendung von Sandboxes? 
  • Endevor-Installation bei der ITERGO beinhaltet z.B. mehrere Subsysteme, die tangiert sein können, wenn ein Projekt startet. Somit kann nicht eine Sandbox einem einzigen Subsystem zugeordnet werden. 
  • Momentane Zuordnung: 1 Sandbox enspricht 1 Subsystem
    CA hat verstanden, dass diese Zuordnung für den Großteil der deutschen Nutzer so nicht funktioniert
  • CA fordert eine Ideation für ein neues Mapping
  • Herr Jovanik sieht Sandboxes nicht als zwingend erforderlich für die Umsetzung von Agile-Entwicklung mit Endevor
  • Laut Herrn Jovanik hat ein PoC gezeigt, dass das Mapping von Subsystem zu Sandbox funktioniert
  • Wunsch an CA zur Schaffung einer Möglichkeit, Elemente außerhalb von Endevor in bestimmten Versionen bearbeiten, prozessieren und wieder nach Endevor einspielen zu können


7. Kurzvorträge zu Endevor-Installationen

  • Die Kurzvorträge sind ein Experiment, um die verschiedenen Teilnehmer zur Diskussion anzuregen.
  • Endevor-Installation bei ITERGO (Uwe Brückersteinkuhl)
  • Endevor Installation at Finanz Informatik (Helmut Steinmetz)
  • Endevor bei der Talanx Systeme AG (Volker Mertins)
  • Endevor Installation der Fiducia & GAD IT AG (Klaus Schlöter)


8. Ein Hoch auf uns und Elibs (Wilhelm Raitz)

  • Hervorheben der Vor- und Nachteile der Elibs im Vergleich zu PDS und PDS/E 
  • Präsentation der Initilialisierung, dem Adjust, dem Reorg, der Analyse und den Tools von Elibs


9. Endevor V18, Erfahrungen mit dem inkrementellen Release (Maria Hackmann-Peters)

  • Vorstellung der aus Sicht der ITERGO interessanten Features der Endevor-Version 18
  • Vorstellung des Konzepts des inkrementellen Releases
  • Vorstellung der der Schwierigkeiten und deren Lösung beim Einsatz des Releases 18 bei der ITERGO
  • Wunsch an CA:
    • Solche Änderungen, die über inkrementelle Release kommen
      • Optional zuschaltbar
      • Oder in früheren Inkrementen eines Releases
    • Kinderkrankheiten werden über die normale Sprint Planung bearbeitet und behoben – das ist zu langsam!


10. Anregungen und Kritik an der DENK (alle)

  • Die englischsprachigen Teilnehmer bemängeln die größtenteils deutschen Vorträge
  • Herr Raitz fordert die Teilnehmer dazu auf, ihm die Präsentationen möglichst bald zuzuschicken, damit sie auf die Homepage der DENK hochgeladen werden können


11. Thema offen (N. N. CA)

  • Vorstellung des CA Test Data Managements durch Frau Konrads
  • Vorstellung der Development Environment for z Systems durch Frau Konrads
  • Laut Frau Konrads ist die Verwendung sämtlicher Eclipse-Plugins möglich und erlaubt, sobald man ein einziges Produkt unter Punkt 2 lizensiert hat.


12. Einbindung von CA Endevor in agile Software Entwicklungsprozesse (Mathias Metzger)

  • Vorstellung Micro Focus
  • Hervorheben der Schwierigkeiten, die mit dem Budget-Shift von Mainframe zur dezentralen Welt einhergehen
  • Augenmerk Agile Development
  • Vorstellung des Micro Focus Enterprise Developer (EDz) für die Konsolidierung nicht kompatibler Anwendungen in „einem Pool“


13. Endevor bei der LBS (Christoph Ranalder)

  • Vorstellung der Endevor-Installation bei der LBS
  • Vorstellung des Archivierungs- und Freigabeprozesses bei der LBS


14. Erfahrungsberichte CA Endevor 18 (alle)

  • SCL für „print element and member“ gibt Daten in anderer Reihenfolge zurück als zuvor (Fehler-Ticket vorhanden)
  • Anforderungen:
    • Es sollte eine Möglichkeit geben, ELIB über Compiler-Exits für Primär- und Sekundärressourcen zu lesen.
    • Wieso gibt es keinen Index für Elementnamen bezüglich Elemente mit mixed-case?
      Möglicher Grund: Die Technologie wurde nicht designed mit dem Hintergedanken, case-sensitive Elemente zu suchen.
    • Heutzutage muss ein “Language-Environment” jedesmal neu initialisiert werden, wenn ein Exit aufgerufen wird. Es sollte möglich sein, dies einmal pro Prozess zu tun.
    • Man sollte über Exits auf das „Language Environment“ zugreifen können.
  • Es gab ein Problem, bei dem die ITERGO dazu gezwungen war, von PDS zu PDS/E für Endevor-Libraries zu wechseln. Das gesamte System musste heruntergefahren werden, damit ein konsistenter Stand hergestellt werden konnte (keine gemischten PDS- und PDS/E-Endevor-Libraries).
  • Exits sollten in C, statt in Cobol schreibbar sein. Bei der Talanx AG werden momentan als Umgehungslösung Exits (die in Cobol geschrieben sind), aus C-Programmen heraus gerufen.
  • Vermehrte Beschwerden nach dem Wechsel auf z/OS 2.2, dass Endevor langsam geworden sei. Die Analyse ergab, dass die Suche nach Elementen enorm viel IO produziert, wenn die Anzahl der Systeme und Subsysteme sehr hoch ist.
    EXCPs vor Einspielung des ARPAs 30.000, danach 2000.
  • Nur eine geringe Zahl der Teilnehmer verwendet Git.


15. Lieferscheine in der DWP-Bank (Achmed Löffel) – entfällt stattdessen: UX – User Experience (Sofia Merkulova)

  • Edit eines Elements entweder per Kontextmenü oder per Doppelklick
    Wenn eine Änderung lokal gespeichert wurde, erscheint ein „+“ vor dem Elementnamen.
    Teilnehmer sind mit dieser Anzeige nicht zufrieden!
  • Speichern in Endevor über einen Wizard per Kontextmenü
  • Bei Sync-Error
    • Hinweis beim ADD nach Endevor
    • Frage, ob man fortfahren möchte
    • Anzeige, welches Level in Endevor tatsächlich vorhanden ist
    • Die Teilnehmer wünschen sich eine andere Reihenfolge der angezeigten Element-Level (local vor Endevor, statt Endevor vor local)
    • Daten zum User, der die Änderung in Endevor gemacht und zur Inkonsistenz beigetragen hat, fehlen
  • Lokale Daten sollten nicht physisch auf dem Rechner des Bearbeiters gespeichert sein
    Stattdessen Speicherung auf einer Datei, die auch von anderen gelesen werden kann, damit die lokalen Änderungen nicht verloren gehen (Shared Library)
  • Keine Möglichkeit vorhanden, auf einen Blick alle lokal geänderten Elemente auf Sync-Probleme zu checken und anschließend gesammelt nach Endevor zu adden
    Laut CA ist das jedoch sinnvoll und wird wahrscheinlich noch umgesetzt


16. Endevor für die AEW (Wilhelm Alexy)

  • Vorstellung der Endevor-Installation bei der Fiducia & GAD IT AG in München
  • Vorstellung der Fiducia im Laufe der Zeit
  • Vorstellung des Entwicklungsprozesses
  • Vorstellung der selbstgeschriebenen Entwicklungsumgebung


17. Putting Messages in their Place – in a bottle? (Eoin O’Cleirigh)

  • Herr O’Cleirigh stellt die Lösung der CA für die vereinfachte Analyse von Messages in Logs vor
  • Hiliting
  • Erweiterung der ISPF-Panel


18. Festlegen Datum für die nächste DENK ; Erstellen Themensammlung (alle)

Datum: Anfang April 2018

Ort
Vorgeschlagene Orte:

  • Aschaffenburg
  • Limburg
  • Erfurt
  • Fulda
  • Mainz
  • Aarchen
  • Speyer
  • Trier
  • Berlin (Ost)
  • Kassel
  • Cuxhaven
  • Lübeck
  • Lüneburg
  • Rostock

Die Entscheidung ist auf Speyer gefallen.
Sollte die 39. DENK nicht in Speyer stattfinden können, findet die 39. DENK in Lübeck statt.
Vorschlag für die 40. DENK: Prag
Wahrscheinlich verbunden mit erheblichen Schwierigkeiten für die meisten Teilnehmer, bez. der Genehmigung für Auslandsreisen.

Vereinbarung:
Bis zur nächsten DENK klären, ob die Reise nach Prag genehmigt werden würde
Themensammlung

  • Security Konzepte – Rollenbasiert?
  • RESTful API (CA)
  • AGILE – was bedeuten die „Buzz-Words“?
  • Kurzpräsentation zu einem vorgegebenen Thema
  • Exits
  • Prozessoren

Weitere Themen werden per Mail an Norbert Flügel eingereicht.


19. Verabschiedung der Teilnehmer, Ende der 38. DENk (Vorstand der DENK, alle)

Punkte, die CA mitnehmen sollte

  • Mixed-case ist nicht unterstützt bei der Verwendung der Endevor-API
  • Performance-Issues bei Verwendung von mixed-case bei großen Datenbeständen
  • Panelanpassungen in Incrementals führen dazu, dass Incrementals nicht eingesetzt werden, sondern erst nach GA der Version der Wechsel vollzogen wird, um nicht dauernd so viel testen zu müssen.
  • Das Verwenden von Sandbox parallel zum Begriff Subsystem ist problematisch. Laut CA ist es optimal, wenn man kaum Subsysteme hat und somit der Wechsel zur Verwendung von Sandboxes sehr leicht fällt. Jedoch verwenden viele DENK-Teilnehmer sehr viele Subsysteme, um die große Masse der Elemente zu verwalten.
  • Wunsch zur Erstellung eines Exits für den Cobol-Compiler mit der Angabe DD = ELIB
  • Durch das alte GA-Konzept ist man gewohnt, dass ein Fix für einen gestellten PTF direkt bearbeitet wird und nicht erst mit dem übernächsten Sprint!



Münster, im April 2017
Roan Raphael Weber


Itergo_PP_V00.pdf